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Rechtsvertreter des WikiLeaks-Gründer halten eine US-Klage gegen Assange unter dem Spionage-Akte von 1917 wahrscheinlich, so seine Anwältin Jennifer Robinson zu ABC-TV. „Unsere Position ist natürlich, dass Assange in den USA unter dem First Amandment für Redefreiheit als Herausgeber von WikiLeaks geschützt ist“, so Robinson. US-Justizminister Eric Holder hatte jüngst „massive, kriminelle Untersuchungen“ gegen Assange angekündigt. Die USA habe bereits Kontakt mit den schwedischen Behörden bezüglich einer möglichen Auslieferung in die USA aufgenommen, so Reports. Die Staatsanwaltschaft in Stockholm ließ gegen Assange wegen möglicher Sexvergehen einen internationalen Haftbefehl ausstellen, er war Dienstag in London festgenommen worden. Der Aufdecker sitzt im „Wandsworth“-Gefängnis in einer Einzelzelle, hat beschränkten Kontakt zu seinen Anwälten – und keinen Zugang zu einem Computer.