Medienbeben: AOL kauft „Huffington Post“ um 315 Millionen


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Der Millionendeal um das erst 2005, von der linken Kommentatorin Arianna Huffington gegründete News-Webportal führt zu weltweitem Aufsehen: Für AOL, dass sich nach dem Fall seines alten Dail-Up-Internet-Impeeriums neu erfinden musste, ist der Kauf ein Coup – und eine Wette auf einen lukrativen Zukunftsmarkt mit Online-News. Huffington, für die jetzt der große Zahltag kam, übernimmt dazu künftig eine Rolle im AOL-Management, soll sich redaktionell um den Mediensektor des Imperiums mit den zusätzlichen Websites wie Engadet, TechCrunch oder dem Lokalnachrichten-Portal Path.com kümmern. US-Branchenbeobachter loben AOL: Der Deal mache die Firma wieder zum Player im Mediengeschäft.

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