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Die Vorwürfe seitens des Kongresses prasseln vehement auf den Oberkommandierenden der US-Streitkräfte ein. Kritisiert wird das „verheerende Timing“ von Obamas Lateinamerika-Reise, während die Militärschläge gegen Gaddafi starteten. Kongress-Führer John Boehner unterstützte zwar die Mission, doch kritisierte Obamas unzureichende Informationspolitik gegenüber dem Kongress und der amerikanischen Bevölkerung. Kritik kommt auch von den Linken: Antikriegsgruppen demonstrierten, einigen Demokraten fehlten die klaren „strategischen Interessen für Amerika“ bei der Libyen-Intervention. Kriegsheld John McCain tadelte Obama wiederum, wonach er viel lange zugewartet und zu wenig Leadership auf der Weltbühne gezeigt hätte.