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Die 32-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft in ein Versteck gebracht, wo sie jetzt mit ihrer 15-jährigen Tochter lebt. Von dort, so ihr Bruder Blake, telefoniert sie täglich, die Nummernkennung ist jedoch abgestellt, ihr altes Handy längst gesperrt. „Sie weint jeden Tag, sie hat große Angst und schämt sich“, sagte er: „Sie wollte nichts anderes als ihr stilles Leben – doch jetzt starrt die ganze Welt auf sie“. Groß ist die Wut in ihrer Familie – die sich im „Café 2115“ in Harlem versammelt – auf die Andeutungen des DSK-Anwaltes, der Sexakt wäre im Einverständnis geschehen. In ihrem Wohnhaus in der Südbronx beschreibt eine Bekannte den Alltag des nun berühmtesten Vergewaltigungsopfers: Sie lebt in einer 70-Quadratmeter-Wohnung, liebevoll dekoriert mit Kunstgegenständen aus Afrika. Sie zahlt $1400 Miete, fuhr täglich um 6 Uhr zur Arbeit ins Sofitel. Sie wird als vorsichtige, großzügige und liebenswerte Nachbarin beschrieben, die rührend ihre Tochter großzig. Anwalt Jeffrey Shapiro bestätigte unterdessen den Horror in Suite 2805/06: „Sie fürchtete bei der Sex-Attacke um ihr Leben!“. Das Zimmermädchen hätte DSK nicht erkannt. Sie kam 2004 in die USA, ihr Mann soll später gestorben sein.