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Vergeblich warteten CNN-Reporter aber auch hunderte Fans vor dem geplanten Auftritt am Gettysburg-Bürgerkriegsschlachtfeld auf die Tea-Party-Ikone. Palin verweigert bei ihrem bizarren Katz.-und-Maus-Spiel weiter alle Auskünfte, ob ihre schräge Geschichtsreise der Auftakt einer Präsidentschafts-Kandidatur sein könnte. Die Presse sollte „selbst herausfinden, was ihre Reise bedeutet“, verhöhnte sie Reporter. Gestern traf sie sich mit Ex-Kandidaten Donald Trump in New York. Am Mittwoch wurde sie bei einem Besuch auf der Einwanderer-Insel „Ellis Island“ erwartet.
Das Republikaner-Rennen heizt sich unterdessen auf: Frontrunner Mitt Romney erklärt am Donnerstag offiziell seine Kandidatur, absolviert erste Interview-Runden. Palin-Verschnitt Michelle Bachman testet ebenfalls ihre Chancen ab, Ex-Spekaer Newt Gingrich versucht nach einem Bauchfleck zum Start seiner Kampagne einen Neustart. Am Weg zu einer „Testrunde“ macht sich auch 9/11-Bürgermeister Rudy Giuliani. Aufregung herrscht auch um ein Iowa-Treffen von New-Jersey-Gouverneur Chris Christie.
Bis zur ersten CNN-Debatte in New Hampshire am 13. Juni dürfte das rechte Kandidaten-Feld erste Konturen annehmen.