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Der weitgehend als wichtigste Zahl der US-Schuldenkrise kolportierte Staatsschuld von nun über 14 Billionen Dollar wird überschattet durch eine noch erschreckendere Ziffer: Alle bestehenden und künftigen Obligationen der Supermacht – darunter vor allem künftige Ausgaben für das Rentenprogramm „Social Security“ und die Alten-Krankenversicherung „Medicare“. Für diese Programme, so USA Today, wurden allein in 2010 5,3 Billionen Dollar zu den US-Obligationen hinzugefügt, der Gesamtstand beläuft sich nun auf 61,6 Billionen – gewaltige 534.000 Dollar pro US-Haushalt. Firmen müssten laut US-Recht solche künftigen Aufwände in ihr Bilanz nehmen, der Staat ist jedoch davon ausgenommen, bilanziert nur, wenn die Schecks tatsächlich bezahlt werden.