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Das Feld der Republikaner-Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahlen 2012 hatte bei der ersten TV-Debatte Montagabend in New Hampshire einen gemeinsamen „Feind“: US-Präsident Barack Obama. Die sieben konservativen Bewerber gerieten sich kaum gegenseitig in die Haare. Lieber feuerten sie aus vollen Rohren auf Obama: Mit 14 Millionen Arbeitslosen sprach Ex-„Speaker“ Newt Gingrich von einer „Obama-Depression“. Der bisherige Favorit Mitt Romney kritisierte, das White House hätte die Wirtschaftsmisere „nur noch verschlimmert“. Die ultrarechte Tea Party-Sympathisantin Michelle Bachman glaubte fest daran, dass Obama aus dem Amt gewählt werden würde. Experten: Die Bewerber verpassten dabei eine Chance, Frontrunner Mitt Romney, der in allen Umfragen das GOP-Feld anführt, in Bedrängnis zu bringen. Er gilt als heimlicher Sieger der Debatte.