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Monatelang war vor einem Verkehrskollaps epischer Proportionen durch das Schließen einer 16 Kilometer langen Sektion des 405-Interstate in LA gewarnt worden. Die Stilllegung wurde nötig für den Abriss einer Brücke über eine der dichtest befahrenen Stadtautobahnen der Erde. Doch statt dem Verkehrskollaps gab es leere Straßen: Die Einwohner ließen ihre Fahrzeuge in der Garage oder verließen gar die Metropole. Die Behörden staunten bei Helikopterrundflügen über eine „Geisterstadt“.

Die Fertigstellung der Arbeiten wurde für Montag früh erwartet zum Beginn des ersten Stoßverkehrs der neuen Arbeitswoche – ohne dem befürchteten Horrorwochenende. Die Polizei war eher damit beschäftigt, Schaulustige, Skateboarder oder Fahrradfahrer von dem gespenstisch leerem 405 fern zu halten.