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# Der Tod von Steve Jobs: Fans errichteten vor der Konzernzentrale ein provisorisches Mahnmal aus Blumengestecken und alten iPads. Die Steve-Jobs-Biografie, die mit dem Titel „Steve Job“ am 24. Oktober in den USA erscheint (Publikation wurde ein Monat vorgezogen), schoss von Verkaufsrang 450 auf Amazon auf Platz 1. Autor Walter Isaacson interviewte Jobs für das Buch zum letzten Mal vor ein paar Wochen, fand ihn zusammengekauert voller Schmerzen im Erdgeschoß. Die Stiegen schaffte er nicht mehr nach oben. Jobs wollte mit dem Buch vor allem seinen Kindern wissen lassen, wer er war und was er tat. Jobs wehmütig; „ich war nicht immer da für sie…“
+ Wer bekommt Steves Vermögen? Der Reichtum des Apple-Genies wird auf 8,3 Milliarden Dollar geschätzt, seine Familie ist weit verzweigt, das Potential für Streit wäre groß, so Insider.
+ Begräbnis: Die radikale Anti-Schwulensekte „Westboro Baptist Church“ kündigte eine Störaktion an: Der gottlose Jobs werde in der Hölle landen, hieß es in einem, ausgerechnet von einem iPhone versendeten Twitter-Eintrag.

# Obama unterstützt die von Senats-Führer Harry Reid vorgeschlagenen „Millionärssteuer“: Bei einer Pressekonferenz bezeichnete Obama seine $447 Mio. teuere Initiative zur Schaffung von Arbeitsplätzen als letzte Chance, den drohenden Wirtschaftsabschwung in den USA noch abwenden zu können. Zur Finanzierung könnte eine Rechenteuer dienen. Durch die Krise in Europa. so Obama, sei das Paket wichtiger denn je. Obama mahnte auch besseres Krisenmanagement in Europa ein. Heftige Kritik setzte es aber vor allem an der „Neiinsager-Partei der Republikaner“.
+ Proteste gegen die Wall Street weiten sich aus: Neue Demonstrationen in New York und anderen US-Metropolen (erstmals in D.C.; in L.A, wurde eine Filiale der „Bank of America“ besetzt) erzwangen die erste Reaktion zu der Protestbewegung durch US-Präsidenten Obama: Die Aktivisten würden jenen eine Stimme geben, die über die „Funktionsweise unseres Finanzsystems frustriert sind“, so Obama. Doch er verteidigte die Wall Street: „Wir brauchen einen starken Finanzsektor für robustes Wachstum“.

# Verbot von „Touri“-Helikoptern über New York verlangt: Nach dem tödlichen Crash eines Sightseeing-Hubschraubers am Dienstag (eine tote Britin, vier Verletzte) fordern Lokalpolitiker ein Verbot der Rundflüge. Diese seien „unnötig und gefährlich“, sagte der Abgeordnete Jerry Nadler. (Daily News) Der Pilot erzählt unterdessen, dass er die Frau retten hätte können, wenn er nur „zehn Sekunden mehr Zeit gehabt hätte“.

# Peinlich: Demi Moore erzählte bei früher aufgezeichnetem Interview auf ABC fröhlich, wie sie mit Ashton Kutcher Geschenke austausche. Sie hätte ihm Blumen zur Premiere von „Two and a Half Men“ geschickt, er ihr einen kleine Karte mit den Worten „Ich glaube an dich“ bei ihrem TV-Regiedebüt. Beide wurden gestern in L.A. auf getrennten Wegen gesehen.

# Prinz Harry am Weg zum Kalifornien-Training: Der Diana-Sohn wird nächste Woche auf einem Luftwaffenstützpunkt in der Wüste nahe der Mexiko-Grenze Apache-Kampfhubschrauber steuern. Das harsche Terrain soll den Kriegsschauplatz Afghanistan simulieren. Seine Ausbildner: „Hier nennen wir ihn bloß Captain Wales“. Königliche Anreden sind bei der US-Armee tabu.