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# Jobs-Update: Erstes Interview mit Steve-Jobs-Biografen Walter Isaacson auf CBSs „60 Minutes“: Jobs wäre wie vom „Blitz getroffen“ gewesen, als er als Kind von seiner Adoption erfuhr, ist in einem jetzt veröffentlichtem Interview-Tape zu hören. Jobs konnte extrem gemein sein, so Isaacson, gar zu einer Kellnerin oder einem Programmierer, der die ganze Nacht durcharbeitete. Seine Reise nach Indien, wo er sechs Monate in einem Ashram verbrachte, hätte ihm „Intuition“ gebracht. Jobs rebellische Ader führte dazu, dass er ohne Auto-Nummerntafel herumfuhr. Sein Managementstil wäre jedoch teils „furchtbar“ gewesen, so Isaacson. Als Jobs Apple 1997 wieder übernahm, war die Firma 90 Tage von der Pleite entfernt, der Aktienpreis lag bei $4 (heute fast $400). Jobs lebte in einem völlig normalen, unauffälligen Haus in Palo Alto, er verabscheute einen luxuriösen Lebensstil. Jobs: „Ich sah Freunde, die reich wurden und plötzlich zu Bizarros…“. Isaacson beschreibt auch erstmals die drei Jobs-Kinder mit Susan Powell. Jobs hätte bezüglich seines Krebsleidens Apple-Aktionäre hinters Licht geführt, belegt der Autor. Seine letzten Visionen galten dem „Apple-TV“. Selbst Wochen vor dem Tod glaubte er noch an eine wundersame Heilung. Er hoffte, obwohl nicht besonders religiös, an ein „Leben nach dem Tod“.

# „New York Times“: Inside Gaddafis letzten Tagen! Einer seiner Bewacher berichtet dem Blatt, wie der Diktator in seinen letzten Tagen in SIrt zwischen Kampfgeist und Wahnvorstellungen schwankte. Er zog alle Tage von Versteck zu Versteck, aß Pasta und Reis. Er beschwerte sich über den Mangel an Fließwasser oder Elektrizität. Berater beschworen ihn, zu fliehen, doch Gaddafi lehnte ab. Mitunter bereute er, dass er nicht früher das Weite suchte, erklärte eine „moralische Verpflichtung, zu bleiben“. Die meiste Zeit verbrachte er in seinem letzten Stunden am Satellitentelefon.

# Fünf bis 20 Tonnen an Treibgut der Japan-Tsunami treiben auf Hawaii zu: Die Überreste des Todesbebens vom März, darunter Möbel, Küchengeräte, TVs oder Spielzeug, könnten bereits im Winter das US-Midway-Atoll treffen, dann die Hawaii-Inseln.

# Jagd in Brooklyn nach „Sniper“: Der Killer hatte am Freitag von einem Dach aus eine schwangere Mutter getötet, die vor einem Laden nahe einer Schule sich schützend vor Kinder stellte und in die Brust getroffen wurde. Ein 11-Jähriges Mädchen erlitt eine Schussverletzung in der Wange. Die Kripo sieht einen Bandenkrieges als Ursache für die Todesschüsse. Die Mutter des Opfers hatte zuvor drei weitere ihrer Kinder durch Gewalttaten verloren.

# Harry in Love? Cocktail-Kellnerin Jessica Donaldson bestreitet Romanze mit dem Briten-Prinz, der gerade in San Diego ein Helikopter-Training absolviert. Sie hätten sich zwar ein „paar Mal getroffen“, doch seien in keiner Beziehung, sagte die „Kate“-Doppelgängerin.