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# 2012-Update: Obama-Comeback wegen Wirtschaftsoptimismus: Durch die Euro-Erleichterung schoss der „Dow“ Donnerstag um 339 Punkte nach oben. Auch wegen starker Quartalszahlen von „Corporate America“ ist der Börsenmonat Oktober mit Kurszuwächsen von 14 % der beste seit 1974. Die USA Wirtschaft wuchs im Q3 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 %. Die Ängste vor einer Double-Dip-Rezession scheinen verflogen – und Obamas Chancen zur Wiederwahl 2012 steigen: Laut Gallup liegt er bei 43 % Zustimmung, ein Plus von 5 % seit Monatsbeginn.
+ Dennoch: Hillary weit populärer als Obama! Die Ex-Rivalin des US-Präsidenten und Außenministerin steht zwar 2012 nicht auf den Stimmzetteln, doch würde laut jüngsten Umfragen alle GOP-Kandidaten weit zurück lassen. Während Obama in den jeweiligen Duellen meist nur knapp vorne liegt, hängt Hillary etwa Mitt Romney derzeit mit 55 zu 38 Prozent ab, Herman Cain mit 56 zu 34 %, Perry gar mit 58 zu 32 %.
+ The Clintons: Chelsea Clinton dementiert Gerüchte über mögliche Pläne zur Kongress-Kandidatur.

# „Occupy“-Bewegung marschiert für verletzten Irakkriegsveteranen: Demos gegen die „Polizeibrutalität“ in Oakland – als Cops Tränengas-Granaten und Gummigeschosse in die Menge feuerten und Scott Olson lebensgefährlich verletzten – gab es in mehreren US-Metropolen, darunter New York. Die Solidarität mit dem „Helden“, angefeuert durch Aufrufe auf Twitter (#ScottOlson), gibt der Anti-Wall-Street-Bewegeung neuen Schub. In Oakland kehrten Aktivisten mit Zelten zum geräumten Park vor den Rathaus zurück.

# Ein Toter, zwei Verletzte bei Schießereien an drei Tatorten in St. Louis: Mindestens ein Oper gab es in einem Supermarkt.

# Raubüberfall wie in „Ocean´s 11“: Juwelen im Wert von $200.000 gestohlen! Die Gangster warteten vor einem Shopping-Center in Philadelphia bis zum Anbruch der Nacht, kletterten aufs Dach, überquerten Stacheldrahtbarrikaden und entgingen dem Alarmsystem samt Bewegungssensoren. Sie seilten sich durch eine Dachluke ab, durchbrachen am Weg zu dem Juwelierladen Stahlbetonmauern. Dort durchtrennten sie mit Schneidbrennern Gitterstäbe, brachen in den Safe ein. Die Polizei tappt noch im Dunklen.

# Schlussoffensive der Conrad-Murray-Anwälte: Die Verantwortung über Michael Jacksons Tod sollte seinem Hautarzt Dr. Arnold Klein zugeschrieben werden, ließen Zeugen der Verteidigung am Donnerstag durchklingen. Der sei für Jacksons Abhängigkeit vom Schmerzmittel „Demerol“ verantwortlich. Ein Demerol-Nebeneffekt sei „Schlaflosigkeit“, wegen der Jackson erst den Konsum des Narkosemittels „Propofol“ begann, das ihn tötete.
+ Enthüllt: Jackson ließ sich Botox-Injektionen spritzen.

# Aerosmiths Steven Taylor mit blauem Auge und ausgeschlagenen Zähnen: Der nach einem Duschensturz übel zugerichtete Rockstar dementiert im ersten TV-Interview, dass er im Alk- oder Drogentaumel stürzte. Vielmehr wäre er in dem Paraguay-Hotel wegen „Montezumas Rache“, einer Lebensmittelvergiftung, niedergefallen.