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# Hochspannung in Afghanistan nach dem Massaker eines US-GIs an 16 Afghanen, darunter 9 Kinder und drei Frauen: Die Opfer wurden in vier Häusern in der Nacht im Schlaf in ihren Betten ermordet. Der Schütze, dessen Name noch geheim gehalten wird, kehrte ins Camp zurück und stellte sich. Er absolvierte den dritten Afghanistan-Einsatz, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er übergoss die Toten mit Chemikalien, verbrannte Leichen, lachte und wirkte „betrunken“, so Überlebende. Hamid Karzai spricht von einem „unverzeihlichen Akt des Terrors“. Obama telefonierte mit Karzai. Es werden nach den Koran-Unruhen neue tödliche Ausschreitungen befürchtet.

# Newt Gingrichs letztes Gefecht? Der Ex-Speaker hoffte bei den beiden Südstaaten-Primaries in Mississippi und Alabama am Dienstag auf eine neues Comeback, doch der Rivale um die Anti-Romney-Stimmen, Rick Santorum, könnte ihm die Siegeschancen rauben. Santorum, der sieben Staaten gewann (zuletzt am Samstag Kansas), drängte Gingrich zuletzt, das Handtuch zu werfen. Frontrunner Romney ist laut Delegierten-Mathematik der Vorwahlsieg nur mehr schwer zu entreißen: Er hat mit 453 Delegierten fast 40 % der nötigen 1144, Santorum mit 199 weniger als halb so viele.

# Vor Militär-Tribunal gegen 9/11-Mastermind Khalid Sheikh Mohammed: Neun Jahre nach seiner Verhaftung in Pakistan machten die US-Ankläger nun in Guantanamo Bay einen großen Schritt vorwärts, nachdem Mitangeklagter Majid Khan ein Schulbekenntnis ablegte und gegen KSM aussagen wolle. Der Bin-Laden-Vertraute hätte zuerst in New York der Prozess gemacht werden sollen, doch die Obama-Regierung hatte nach heftigen lokalen Protesten davor zurückgescheut. Das Verfahren wird bereits als „Terrorprozess des Jahrhunderts“ bezeichnet.

# New Yorker Taxis gefährlich: Passagiere in den berühmten „Yellow Cabs“ sitzen mit ihrem Gesicht bloß 50 Zentimeter vor einer fixen Trennwand, Ärzte berichten in Spitälern von einem „steten Strom“ an Patienten mit schweren Gesichtsverletzungen (Nasenbrüchen). Die Warnung: Anschnallen!

# Bobbi Kristina im großen Oprah-Interview: Die Houston-Tochter erzählt über ihre Trauer, die letzten Stunden mit ihrer Mutter, wo sie einander in den Armen lagen. Sie spüre, wie der Houstons Geist „durch ihren Körper ströme“, sie höre ihre Stimme. Sie wache seit ihrem Tod täglich um 5 Uhr auf, um zu beten. Negative Berichte über Houstons Leben bezeichnet sie als „Mist“, die ihrer Mutter zu Lebzeiten „sehr weh taten“. Bobbi will ihre Erbe fortführen, plant eine Musik-, Schauspieler- und Tanz-Karriere. Whitney hätte sie dafür „gut vorbereitet“, so Bobbi, die in Atlanta interviewt wurde.
+ Bobbi Kristina soll mit Houstons adoptierten Sohn Nicholas Gordon eine Beziehung unterhalten
+ Report: Die Houston-Tochter wolle nun auch ihren Nachnamen Brown (nach ihrem Vater) ändern