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# Köpferollen: Verantwortliche der JPMorgan-Chase-Division, die $2 Mrd. verlor, tritt zurück: Ina Drew war die „mächtigste Frau an der Wall Street“. Zwei weitere Manager verloren zusätzlich den Job im größten Finanzskandal seit 2008. CEO Jamie Dimon gibt zu, dass das Ignorieren früherer Warnungen „ein schwerer Fehler“ war.
+ Yahoo-CEO Scott Thompson tritt wegen Skandal im umgebauschten Lebenslauf zurück

# Facebooks Woche der Wahrheit: Der Countdown tickt zum größten Börsengang des Internet-Zeitalters! Facebook schließt bis Donnerstag seine „Roadshow“-Werbetour ab, wo die Aktien Investoren um 28 und 35 Dollar angeboten werden. Donnerstagabend wird der exakte Startpreis fixiert. Am Freitag, dem 18. Mai, startet der Handel an der Tech-Börse Nasdaq unter dem Kürzel FB. Dann halten Mark Zuckerberg und sein Team die Luft an: Kommt es zum Kursfeuerwerk oder Flop? Am Ende des Tages könnte der „Social Network“-Riese über $100 Mrd. wert – und Zuckerberg über $20 Mrd. reich sein.

# Neues Skandalbuch erschüttert White House: In „The Amateur“ beschreibt Star Autor Edward Klein (einst Vanity Vair, NYT), wie selbst treueste Berater mit Obamas Murksen im Oval Office frustriert seien. Bill Clinton hatte 2011 den Präsidenten als „Amateur“ abgekanzelt, wollte gar, dass ihn Hillary heuer in den Vorwahlen herausfordere. Das Buch beschreibt auch die Eifersucht von Michelle Obamas gegenüber Oprah Winfrey: Die Talk-Queen hatte Anfangs einen derart direkten Draht zu Obama, dass Michelle Oprahs Rolle als eine Art „Reserve-First-Lady“ fürchtete. Sie stellte sicher, dass Oprah fortan vom innersten Kreis ausgeschlossen blieb. Klein enthüllt auch, dass Obamas Radikalen-Pastor Jeremiah Wright mit $150.000 ordentlich geschmiert wurde, damit er den Mund hält.
+ „Newsweek“ nennt Obama „ersten Gay-Präsidenten“

# Neues Massaker in Mexiko: 49 teils geköpfte Leichen wurden entlang einer Hauptverbindungsstraße zwischen der Hauptstadt Mexico City und Monterrey gefunden. Die Leichen sind 43 Männer und sechs Frauen. Laut einem Poster am Tatort übernahm das gefürchtete „Zeta“-Kartell die Verantwortung für das Blutbad.

# Republikaner-Abgeordneter Peter King lehnt Treffen mit kolumbianischen Secret-Sercive-Callgirl wegen „potentiellem Zirkus“ ab
# Defizit in Kalifornien klettert wieder auf $16 Mrd.

# Neuer „Avengers“-Rekord: Der Superheldenepos erreichte $103 Mio. in der zweiten Woche im US-Boxoffice, weltweit wurde die Milliarden-Marke durchbrochen

# Travolta-Opfer-Anwalt: 100 Männer sollen sich mit Beschwerden über sexuelle Belästigungen gemeldet haben! Das Telefon läute „nonstop“, sagt Anwalt Okorie Okorocha, der bisher zwei Travolta-„Opfer“ vertrat. Einen Masseur ließ er jedoch wieder fallen, nachdem der das Datum für die angebliche Belästigung falsch angab (Travolta hatte ein Alibi). Bisher will der Anwalt aber keine neuen Mandanten annehmen.