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US-Präsident Barack Obama ist am Weg zur Wiederwahl – und ich hetze zum „Times Square“ in Midtown Manhattan zur Siegesfeier. Die US-Staaten fallen bei der Stimmenauszählung nun so schnell für Obama, dass sich die Menschen bereits fast im Laufschritt auf die Glitzermeile zubewegen. Der Sender CNN hat dort eine riesige Open-Air-Zuseherparty organisiert, mit Riesenschirmen und Lautsprechern.

Das Drama wird für Tausende live übertragen. New Yorker stehen neben Franzosen mit US-Flaggen, Afroamerikaner fiebern der Fortsetzung des Obama-Traumes entgegen. Und immer schneller tickt der Countdown: Iowa wird Obama zugerechnet. Es folgt New Mexico, Kalifornien. Der Wahlmänner-Ticker rattert den nötigen 270 Wahlmänner-Stimmen entgegen. Die Stimmung steigt, bei jeder Ankündigung hallt Jubel durch die Hochhausschlucht.

Auf der Video-Tafel daneben mit dem rechten News-Kanal „Fox“ werden die Gesichter der Kommentatoren immer länger. Kurz nach 23 Uhr ist es so weit: Die Sender rufen Obama zum Sieger auf, eine Box neben seinem  lachenden Portrait ist nun angehakt. „Projezierter Sieger“, steht darunter. Frenetischer Jubel brandet auf, Menschen  fallen sich in die Arme, viele grölen, kreischen, wehen mit mitgebrachten „Stars and Stripes“. Und immer wieder Sprechchöre: „Yes we can!“ und „Four more Years“.

Obama hat es geschafft, über die Schirme laufen nun auch die Jubelszenen in seiner adoptierten Heimatstadt Chicago. Natürlich sind die Szenen nicht vergleichbar mit den historischen Stunden vor vier Jahren, die Freude wirkt zurückhaltender, es ist fast ein Stein-vom-Herzen-Fallen – zumindest im liberalen New York. „Hope 2.0“ sozusagen: Pragmatischer, weniger verträumt, mit realistischeren Erwartungshaltungen.

Auf Obama wartet viel Arbeit – die Hälfte des Landes ist unzufrieden mit seiner Amtsführung. Amerika stand nur bei ihm, da ihnen der Weg mit dem Wendehals Romney als zu riskant erschien. Ich gehe zurück zum Hotel (unser Apartment hat nach „Sandy“ immer noch keinen Strom) durch eine Stadt, die aufatmet, überstrahlt vom Empire-State-Building im Obama-Blau.

Das Protokoll des Wahltages :

22:30 Uhr: Wahlkrimi in Florida geht weiter: 88 % ausgezählt, Obama 3.772.474, Romney 3.735.517 Stimmen, 49,8 % zu 49,3 %, Gore-Bush-Territorium. Aber: Fehlende Stimmen kommen aus Obama-freundlichen Bezirken.

22:17 Uhr: Obama steht vor dem Sieg in Florida, ist sich Demokraten-Guru James Carville jetzt sicher. Damit bliebe Obama US-Präsident. Latinos waren für den möglichen Sieg mitverantwortlich. Romney hätte demnach mit seiner Hetze gegen Immigranten vor allem in den Vorwahlen seine Chancen auf das White House verspielt. Spannend noch: Romney führt weiter bei der US-weiten Auszählung mit 51 zu 48 %. Der Republikaner könnte die meisten Stimmen erhalten, doch die Wahl wegen dem Wahlmännersystem verlieren.

21:51 Uhr: Obama am Weg zum Sieg: NBC ruft ihn zum Sieger in New Hampshire aus. Er führt mit 84 % der Stimmen ausgezählt nun auch knapp in Florida, Rest kommt aus demokratischen Bezirken, so John King auf CNN. Florida dürfte ihm kaum mehr zu nehmen sein. „Four more years“ in Greifweite!

21:49 Uhr: Ted-Kennedy-Nachfolger in Massachusetts, Scott Brown, fliegt aus dem Senat: Wurde bezwungen von Wall-Street-Schlächterin Elizabeth Warren. Republikaner haben keine Chance auf Übernahme des Senats.

21:38 Uhr: Obama gestand vor dem Krimi der Stimm-Auszählung ein, dass er auch eine Rede für eine mögliche Niederlage schreiben ließ. Die wird er nun wahrscheinlich nicht mehr brauchen. Dafür könnte Romney improvisieren müssen: Er verfasste 1180 Worte, allerdings nur für seinen Sieg… NBC rief Pennsylvania und Wisconsin für Obama aus.

21:16 Uhr:  Und wieder ein „Nailbiter“ in Florida: Romney und Obama trennen gerade 300 Stimmen. Dafür führt Obama weiter deutlich in Ohio. Dort wurde jedoch eine Rekordzahl von vorläufigen Stimmzetteln ausgegeben, dessen Auszählung erst in 10 Tage er folgt. Wird Ohio knapp, könnte es erst in Wochen ein Resultat geben.

21:00 Uhr: Super-21-Uhr! 14 Staaten, über 150 Wahlmänner, Romney räumt im Süden ab, Obama nimmt New York, Michigan (eine Überraschung, dass CNN es sofort für den Präsidenten ausrief), New York natürlich und auch New Jersey, wo Obama als Sandy-Retter glänzte. Exit Poll in Colorado: 48 zu 48 %

20:54 Uhr: Unglaublich: Warteschlange mit Wählern in Miami (Florida) wälzt sich eine Stunde nach Wahlschluss immer noch um den Häuserblock. Behörden wollen alle Wartenden noch wählen lassen. Nur mehr wenige Minuten bis zu den nächsten 14 Staaten, darunter der Schaukelstaat Colorado.

20:39 Uhr: Obamas Wahlkampf-Guru David Plouffe gibt sich cool bei der Frage nach dem Auszählungskrimi in Ohio, Florida und Virginia. „Wir haben knappe Ergebnisse erwartet“, so der Stratege: „Wir werden in einem so knappen Wahljahr die Battlegrounds nicht mit sechs, sieben, oder acht Prozent gewinnen“. Er bestand aber darauf, das Siege dort in Greifweite seien.

20:27 Uhr: CNN färbte das New Yorker Empire State Building für den Wahlabend ein: Entlang der Antenne wachsen zwei Farbbalken empor, einer roter für Romneys Wahlmännerstand, ein blauer für Obamas. Steht der Sieger fest, wird die ganze Turmspitze in der dementsprechenden Farbe erstrahlen. New York freut sich auf ein blaues Empire State Building.

20:17 Uhr: Afroamerikaner verleihen Obama am „Ground Zero“ der 2012-Wahlschlacht, Ohio, den nötigen Schub: Gaben 15 % der Stimmen ab, mehr selbst als beim „Yes we can“-Taumel im Jahr 2008 (11 %)

20 Uhr: „Superstunde“ mit Wahlschluss an der halben Ostküste: Obama gewinnt Massachusetts, Connecticut, Maine, Maryland, Delaware, Rhode Island. Romney holt sich laut CNN-Prognose Oklahoma. Stand 64 Obama, 40 Romney. „Sandy „-Staat New Jersey ist noch zu knapp für das Ausrufen des Siegers. Am spannendsten die Exit Poll aus Florida: 50 zu 49 % für Obama.

19:43 Uhr: @ObamaNews twittert: Präsident liegt in Exit Polls in Ohio mit 51 zu 48 % voran, könnte eine Vorentscheidung sein, doch Führung liegt noch in der Fehlerbreite. Mit dem dem Kopf-an-Kopf-Rennen in Virginia zeichnet sch ein guter Abend für Obama ab.

19:32 Uhr: Auszählung in Florida läuft seit 30 Minuten: Romney führt mit 52 zu 48 %, 23 % der Stimmen sind ausgezählt. Wahllokale schlossen gerade im Schlüsselstaat Ohio.

19:00 Uhr: Erste Projektionen: Obama gewinnt Vermont, Romney Kentucky. Es steht 3 (O) zu 8 (R) im Rennen zur Siegerlatte von 270 Wahlmänner. Exit Poll aus Virginia ergibt ein Unentschieden: 49 zu 49 %! Ein Thriller in diesem ersten wichtigen Schaukelstaat zeichnet sich ab.

18:35 Uhr: Die Obama-Girls flogen am Nachmittag von DC mit ihrer Großmutter Miriam nach Chicago. Sie spannen vor dem Eintreffen der Wahlresultate nochmals bei einem Familiendinner aus, werden dann privat gemeinsam mit dem Bruder der First Lady, Craig, und Obamas Halbschwester, Maya, im TV die Wahlnacht verfolgen.

18:18 Uhr: Drudge korrigiert nun seinen Exit-Polls-Leak: Rückt Ohio wieder in die Unentschieden-Kolumne, in der sind nun neben Ohio die wichtigsten Schaukelstaaten: Virginia, Colorado und Iowa. Aus „Boom“ für Obama wird nun „knappes Rennen“ im Titel – gab es Druck bei Drudge seitens des Romney-Camps?

18:10 Uhr: Offizielle „Exit Polls“ bringen weiter gute Nachrichten für Obama: Er erfüllt mit 18 % Anteil an Jungwählern das angestrebte Soll, Romney bleibt bei weißen Wählern mit 73 % knapp unter den Erwartungen. Hoffnungsstrohhalm für Romney: Der Anteil an Wählern über 60 stieg um 3 % im Vergleich mit 2008.

17:50 Uhr: Datenleck der Nachwahlbefragungen („Exit Polls“) am Drudge Report: Obama gewinnt demnach Ohio, New Hampshire, Pennsylvania, Michigan und Nevada, Romney liegt angeblich in North Carolina und Florida vorne. Toss-Up (Kopf an Kopf) in Virginia, Colorado und Iowa. Iowa muss Team Obama sorgen machen, doch möglicher Sieg in Ohio könnte alles klar machen.

17:38 Uhr: Demokraten-Kettenhund James Carville sieht auf Romney heute Abend eine „Versohlen seines Hinters“ zukommen. Der scharfzüngige Ex-Clinton-Stratege beschuldigt die Republikaner, nun einen Krieg gegen die Fakten zu führen, da ihnen die Obama-freundlichen Umfragen nicht passen.

17:18 Uhr: Chaos in den Wahllokalen: Hotline zur Überprüfung von Irregularitäten erhielt bereits 70.000 Anrufe, viele aus Pennsylvania. Video von dort, wo ein Wähler Obama anklickt und das Gerät Romney ankreuzt, sorgt für Furore.

16:56 Uhr: Wähler bricht bei der Stimmabgabe im Michigan zusammen, wird ohne Lebenszeichen für tot gehalten. Zufällig anwesende Krankenschwester bringt ihn mit Wiederbelebung wieder zurück. Sein erste Frage: „Habe ich gewählt?“

16:47 Uhr: Lady Gaga ruft Fans via Twitter zur Wahl auf: „Wenn ihr alt genug seid, macht von eurem Wahlrecht heute Gebrauch, ihr bewirkt was und könnt die Welt verändern“

16:35 Uhr: Stratege auf CNN: Es gab Gerüchte, dass weniger Obama-Wähler als erwartet an die Urnen in Ohio strömten, während Romneys Turnout über den Erwartungen lag. Deshalb könnte Vize Joe Biden von Team Obama zur letzten Last-Minute-Mission nach Ohio geschickt worden sein.

16:09 Uhr: Strikte Geheimhaltung: Um verfrühte Leaks von „Exit Polls“ im Internet zu vermeiden, werden die Daten den Medienorganisationen in speziellen „Quarantäne-Räumen“ präsentiert: Die Sender ABC, CBS, NBC, CNN und Fox dürfen, solange die Wahllokale noch offen sind, nur generelle Trends aber keine Wahlresultate veröffentlichen.

15:51 Uhr: Miese Stimmung unter Brokern und Finanzmanagern an der Wall Street: Mehrheit glaubt, dass Obama heute Abend gewinnen wird, berichtet CNBCs Kommentator John Carney. Die Hochfinanz favorisiert Romney.

15:23 Uhr: Team Romney richtete in Boston riesiges Kommandozentrum ein, um den „Turnout“ beobachten zu können: In schwachen Bezirken werden Wähler dann noch mit Last-Minute-Anrufen zielgenau kontaktiert. 800 Leute erhalten in der Halle Infos von 34.000 Romney-Helfern vor Ort.

14:33 Uhr: Obama fuhr mit Wagen-Kovoi in das Sportzentrum „Attack Athletic Facility“ in Chicago für sein an Wahltagen traditionelles Basketballspiel mit seinem Stab. In einem Interview mit Ryan Seacrest gab Obama zu: „Natürlich habe ich ein flaues Gefühl im Magen“.

14:06 Uhr: Beide Kampagnen hatten heuer große Probleme, Jungwähler zu erreichen:  Eine Studie besagt, dass nur 15 % der Wähler unter 30 Jahren von Wahlkampfhelfern kontaktiert wurden. Das könnte vor allem ein Problem für Obama sein: Der Präsident braucht eine hohe Wahlbeteiligung von jüngeren Wählern, da er in dieser Gruppe deutlich führt. Ein Stratege fasste zusammen: „Wenn die Jungen zu Hause bleiben, kann Obama einpacken“.

13:52 Uhr: Romneys „Wahlkampf ohne Ende“: Republikaner schüttelte bei bei einem Besuchs seines Wahlkampfbüros in Richmond Heights (Ohio) mit „Running Mate“ Paul Ryan im Schlepptau Hände von Helfern, gab sich siegessicher: „Heute trägt eure Arbeit Früchte“. Am Gang singen Freiwillige: „Good Bless Amerika!“

13:35 Uhr: Obama-Hasser, Reality-TV-Star und Immobilien-Tycoon gibt in New York seine Stimme ab (für Romney anzunehmen…). Auf Facebook macht er sich selbst über seine aufgeföhnte Haar-„Pracht“ lustig: „Ich bei der Wahl – ja, es sind wirklich meine Haare….“

11:47 Uhr: Wahlskandal in einem Wahllokal in Pennsylvania:  Ein Wähler drückte bei der elektronischen Wahlmaschine am Touch-Screen „Obama“, doch das Gerät tickte automatisch eine Wahl für Romney an. Der Mann dokumentierte die kuriose Fehlfunktion auf Video und postete es auf YouTube.

10:48 Uhr: Obama erwachte an einem frostigen Morgen in seinem Haus an der Chicagoer „South Side“ auf. „Idyllisch“, so Reporter, ging über dem Lake Michigan die Sonne auf. Obama fuhr in ein Wahlbüro seiner Partei und bedankte sich mit persönliche Telefonaten bei freiwilligen Helfern seiner Kampagne: „Hallo, ist das Annie? Hier spricht Barack Obama?“ Sie kennt sich offenbar nicht aus. Obama setzt nach: „Hier ist Barack Obama, Sie wissen, der Präsident….“ Er ruft zehn weiter an, verlässt das Büro unter großem Jubel der Mitarbeiter.

# 9:41 Uhr: Lange Schlangen bilden sich an einem frostigen Morgen (1 º C) in New York vor dem Wahllokal an der Ecke 1st Avenue / 45. Straße. Fast alle sind Obama-Fans. „Das ist die wichtigste Wahl seit 20 Jahren“, sagt eine New Yorkerin resolut: „Es geht um Frauenrechte, um die Zukunft Amerikas, wir wollen nicht mehr zurück in die Zeit rechtsextremer Republikaner-Politik“. Obama wird New York sicher gewinnen, deshalb ist der Andrang an die Urnen überraschend.

Zum Nachlesen: Highlights vom letzten Wahltag, Montag 5. November:

# Obama in Iowa zum nostalgischen letzten Wahlkampfauftritt seiner politischen Laufbahn mit Frau Michelle. Obama schließt seinen finalen Wahlkampf ab – am Ort wo sein historischer Senkrechtstart ins Oval Office im Dezember 2007 begann mit seinem Sensationssieg gegen Hillary Clinton in den Demokraten-Primaries. Jetzt kann er dort vier weitere Jahre im White House besiegeln.

# In Ohio drohen bereits Anwälte beider Seiten, Stimmen anzufechten, es droht ein „Albtraum“ bei der Stimmenauszählung. Agitatoren in South Carolina verteilen Flugzettel, wo Wähler zur Stimmabgabe am Mittwoch – einen Tag nach der Wahl – zur Stimmabgabe aufgerufen werden.

# Wahltag des Chaos droht: Die Angst vor Irregularitäten steigt, nachdem von der rechten „Tea Party“ organisierte „Poll Watchers“ vor allem in Wahllokalen mit einem hohen Anteil vom Afroamerikanern und Latinos angeblichen Wahlschwindel verhindern wollen. Befürchtet werden aber eher Einschüchterungsversuche gegen Obama-Wähler.

# Obama wollte sich am Wahltag beim Basketballspielen ausspannen, „noch ein paar Körbe werfen“, so Sprecher Jeremy Bird. Die Wahlresultate wollte er in seinem Privathaus in Chicago gemeinsam mit seiner Familie verfolgen, hieß es, die mögliche Siegerrede hält er dann im „McCormick“-Convention-Center.

# Die neueste Tracking-Umfrage von ABC/Washington Post zeigt Obamas bisher größten Vorsprung in den „Tracking Polls“: Er führt mit 50 % zu 47 %. Obama trat bei seiner „Startour“ gerade in Columbus (Ohio) mit dem „Boss“ und Beyonce-Gatten Jay-Z auf.

# New Yorks Gouverneur Mario Cuomo gab gerade bekannt, dass Betroffene von Sandy nun in jedem Wahlbezirk des Staates ihre Stimme abgeben können. Das soll das Wählen für Vertriebene erleichtern.

# Letzte „Gallup“-Tracking-Unfrage und erste seit der Einstellung der täglichen Befragungen wegen Supersturm „Sandy“ vor einer Woche. Romney führt US-weit mit 49 zu 48 Prozent. Aber: Während der letzten Umfrage führte Romney noch mit + 5 %. Im Umfragenschnitt auf „RealClearPolitics“ führt Obama weiter knapp mit 48,5 % zu 48,1 %.

# Musiklegende Bruce Springsteen begeistert 18.000 bei Auftritt in Madison, Wisconsin. Er gab zu, dass ihn Obamas erste lahme TV-Debatte „aus-gefreakt“ hätte. Obama nahm Springsteen dann auf „Air Force One“ mit. „Das war ziemlich cool“, sagte der „Boss“. Sie hätte sich auch über die Verheerungen von „Sandy“ in Springsteens Heimatstaat New Jersey unterhalten. Nächster Auftritt: Columbus, Ohio.

# Der Ansturm auf die Wahllokale beginnt in den USA: In Columbus (Ohio) hielten sich eine paar Demokraten mit „Big Bird“-Kostümen während dem Anstellen bei bitterer Kälte bei Laune. Romney hatte in einer TV-Debatte die Einstellung der Subventionen für die Kinderserie „Sesamstraße“ verlangt.

# Ohio ist das „Ground Zero“ der 2012-Wahlschlacht: Noch keinem Republikaner gelang der Einzug ins Oval Office ohne einem Sieg in Ohio. Bei den Demokarten schaffte es nur JFK ohne den Industriestaat. Kurz: Wer Ohio gewinnt, gewinnt die Wahl. Deshalb ist Team Obama so optimistisch: In elf finalen Umfragen führt Obama mit einem Vorsprung zwischen zwei und acht Prozentpunkten, nur in einer Befragung steht es unentschieden.