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Massaker an einer US-Grundschule mit 600 Schülern im Alter zwischen fünf und zehn Jahren. Der Sender CBS berichtete von 27 Toten, darunter 20 Kinder in der „Sandy Hook“-Grundschule in Newtown (US-Staat Connecticut). Alle Opfer starben in zwei Klasse, die Opfer sind laut US-Präsidwnten Obama im Alter zwischen fünf und zehn Jahren alt.

Erschossen soll auch die Schuldirektorin und eine Schulpsychologin worden sein. Der Amokläufer ist ebenfalls tot, Er wurde als Adam Lanza (20) identifiziert, er hatte vor dem Massaker seinen Vater in Hoboken, dann seine Mutter, die als Kindergartenlehrerin in der Schule arbeitete, in Newtown getötet. Sein Bruder Ryan (24) ist in Haft. Vier Waffen wurden sichergestellt, darunter ein Sturmgewehr und zwei Pistolen.

Zeugen hatten über 100 Schüsse gehört.

Auf einem Foto ist eine Gruppe von Kindern zu sehen, die im Gänsemarsch mit auf die Schultern gelegten Händen aus dem Schulgebäude 110 Kilometer von New York entfernt von Lehrern eskortiert wird.

Eine Zeugin beschrieb gegenüber NBC den Horror: Sie saß im Schulbüro, als um 9:30 Uhr Ortszeit (15:30 Uhr MEZ) plötzlich Schüsse am Gang zu hören waren. Die Direktorin, Psychologin und Vizedirektorin gingen nachsehen, doch nur die Vizedirektorin kam mit einer Schussverletzung im Bein zurück in den Raum gekrochen.

Aleksa Wasik (8), eine Schülerin, berichtete NBC: „Wir hörten die Schüsse, viele haben geweint, einigen wurde schlecht…“ Andere Zeugen sahen zerbrochene Fenster und verwüstete Klassenzimmer. Ein anderes Kind: „Ich war im Turnsaal, dann hörte ich Boom, Boom, Boom, unsere Lehrerin sagte, wir sollen in der Ecke zusammensitzen, dann rannten wir“.

Dutzende Kinder versteckten sich zuerst im Schulgebäude, wimmerten vor Todesangst. Dann wurden sie evakuiert. „Wir mussten die Hand eines Partners halten“, sagte Wasik. SWAT-Teams der Polizei durchkämmten Korridore und Klassenzimmer. Davor suchten Eltern, verrückt vor Sorge, nach ihren Kindern.

Eine Anrainerin nahe der Schule sah Kinder panisch bei der Flucht durch ihren Garten laufen. Einige flüchteten völlig verwirrt in ein nahes Waldstück.

US-Präsident Barack Obama wurde im Weißen Haus über das Schulmassaker informiert. Er sprach den Hinterbliebenen der Opfer „sein Beileid“ aus.