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Die wilde Jagd nach dem mörderischen Ex-LAPD-Polizisten Christopher Dorner (33) ging im kalifornischen Skiressort Big Bear Lake dramatisch zu Ende: In der abgebrannten Hütte, in die er geflüchtete war, wurde eine verkohlte Leiche gefunden. Der Sender NBC berichtet, dass es Dorner ist.

Der Cop-Killer führte zehn Tage lang aus Rache für seine Entlassung 2008 einen Krieg gegen seine Ex-Kollegen: Er tötete zwei Polizisten, die Tochter eines Ex-Vorgesetzten und deren Verlobten. In einem irren Internet-Manifest veröffentlichte er eine „Todesliste“ mit 50 Namen. Die mit 10.000 Polizisten größte Fahndung aller Zeiten stürzte Südkalifornien ins Chaos.

Dorner versteckte sich unterdessen tagelang in einem leeren Ferienhaus in dem Skiort 140 Kilometer östlich von LA – ausgerechnet ganz nahe am Kommandozentrum der Polizei.

Dienstag entdeckten ihn zwei Putzfrauen. Er fesselt sie, flüchtete mit ihrem Wagen, den er zu Schrott fuhr. Dann hielt er Anrainer Rick Heltebrake die Pistole an, stahl seinen Pickup-Truck. (siehe rechts) Bei einer Straßensperre feuerte Dorner 20 Schüsse auf Polizisten ab, floh dann zu Fuß durch den Wald in eine hölzerne Ferienhütte.

Im wilden Feuergefecht starb ein Cops, ein weiterer wurde schwer verletzt. Beamte schlugen Fenster ein, pumpten Tränengas in die Hütte, riefen Dorner mit Megafonen zur Aufgabe auf. Als sie mit einem Schleppwagen die Häuserwände einrissen, war ein Schuss hörbar. Dann ging die Hütte in Flammen auf. Ob er sich selbst erschoss oder bei lebendigem Leib verbrannte, soll die Obduktion klären.