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# So starb Osama Bin Laden: „Ich sah wie das Gehirn aus dem Schädel quoll…“ Jetzt redet erstmals der Navy-SEAL, der den Al-Kaida-Führer tötete. Im Magazin „Esquire“ wird er nur als „The Shooter“ bezeichnet, um seine Familie zu schützen. Das „Seal Team Six“ erhielt vor dem Abflug die Bestätigung der CIA-Agentin, die in „Zero Dark Thirty“ von Jessica Chastain gespielt wird: „Er ist im dritten Stock der Villa in Abbotabad, ich habe an nichts anderem in meinem ganzen Leben gearbeitet, er ist es, 100 Prozent“. Beim Sturm stand er Bin Laden gegenüber, er war größer, als er dachte, hielt seine Frau Amal als Schutzschild vor sich. Er schoss ihm zweimal in den Kopf: „Bap! Bap!“ Ein drittes Mal traf er als Bin Landen am Boden lag. Er sah, wie er seinen letzten Atemzug nahm. Wilde Gedanken rasten durch den Kopf des Schützen: „Das ist real und er ist es, holy shit!“ Die Stirn klaffte in V-Form auseinander, das Gehirn lief übers Gesicht. Doch heute laboriert der ehemalige SEAL an Verletzungen, ist arbeitslos, seine Frau hat ihn verlassen. Er fühlt sich von der US-Regierung im Stich gelassen, da sich Zahlungen einer Invaliden-Rente verzögern.

# 50 Familien im Visier des Killer-Cops rund um die Uhr bewacht: Weiter keine Spur von Christopher Dorner (33) an Tag 5 der historischen Großfahndung, Scharfschützen liegen vor den Häusern der Polizisten auf der „Todesliste“ und deren Angehörigen. 700 Hinweise gingen nach der Bekanntgabe des Million-Dollar-Kopfgeldes ein. Die Staatsanwaltschaft in Riverside klagte Dorner wegen Mordes und versuchten Mordes an, nachdem er dort einen Cop erschoss und zwei verletzte. Es droht ihm die Todesstrafe. In seinem Fluchtwagen wurden zwei Sturmgewehre, Nachtsichtgeräte und Camping-Ausrüstug gefunden. Der Wagen stoppte nach einem Achsenbruch. Vermutet wird, dass Dorner seinen Fluchtplan deshalb ändern musste. Vor dem ersten Mord kaufte er auch Scuba-Tauchequippment. (tmz) Dorner reißt durch seine Beschuldigungen in dem Manifest alte Wunden im Verhältnis zwischen Minoritäten und dem LAPD auf: Er erwähnt den Rodney-King-Fall, behauptet, weiße Cops würden schwarze Kollegen als „Nigger“ beschimpfen.
+ Billy Bob Thornton will aus Morddrama Film machen: Der Schauspieler ist sich sicher, das jemand bereits an einem Drehbuch arbeitet und der Titel wohl „Manifesto“ heißen dürfte.

# Albtraum-Kreuzfahrt: 4200 Urlauber treiben auf stromlosen Dämpfer nach Maschinenbrand vor Yucatan-Küste! Unter hungrigen Passagieren der „The Carnival Triumph“ sie ein Kampf um Lebensmittel ausgebrochen, es gäbe Prügeleien, so Zeugen: Die Klimaanlage ist abgestellt, die Klos verstopft, Urlauber schlafen in Zelten an Deck. Der Kreuzer wird nach Progreso (Mexiko) geschleppt. Passagiere weinten bei Telefonaten, dass sie nur mehr runter wollte von dem Höllenschiff. Bei den meisten sind die Handy-Akkus leer.

# US-Studentin Amanda Knox gibt ABCs Dianne Sawyer am 30. April erstes Interview über italienischen Knast-Horror: Das Buch „Waiting to be Heard“ erscheint am gleichem Tag.

# Mehr Schulden? Obama will heute bei „State of Union“-Rede neue „Investitionen“ zur Stimulierung der US-Wirtschaft vorschlagen

# Wird Skandal-Designer John Galliano nun Professor? Der wegen antisemitischer Pöbel-Attacken von Dior geschasste Galliano sieht sich um eine Stelle als Vortragender oder Mentor an einer Modeschule um, so „Page Six“. Die New Yorker „Parsons The School for Design“ zeige sich der der Idee aufgeschlossen, doch es gäbe noch keinen Deal. Galliano arbeitet nach dem Drängen von Vogue-Chefin Anna Wintour im Studio von Oscar de la Renta.