Print Friendly, PDF & Email

Tornado-Katastrophe bei Oklahoma City: Mindestens 51 Menschen starben, als kurz vor 15 Uhr Ortszeit ein Monster-Tornado mit einem Durchmesser von 1,6 Kilometern und Winden bis 320 km/h (Skala EF-4) durch den Vorort Moore südlich von Oklahoma City pflügte. 170.000 Menschen wurden gewarnt, Schutz zu suchen. Ein News-Helikopter fing die dramatischen Bilder ein, als die gigantische Windhose Häuser, Autos, Bäume und Trümmer aufwirbelte.

Die Bilder erinnerten an Roland Emmerichs Katastrophenfilm „The Day After Tomorrow“. 35 Minuten lang dauerte das Inferno. Es folgten apokalyptische Bilder: Der Twister hinterließ eine Schneise totaler Verwüstung quer durchs Stadtgebiet, zwei Schulen, darunter eine Grundschule, wurden dem Erdboden gleichgemacht. Unklar war zunächst, ob sich dort Lehrer und Kinder während des Tornado-Treffers aufhielten. Auf CNN wurden aufgrund der Zerstörung die Winde auf 320 km/h geschätzt.

Vom Helikopter aus wurden Menschen gesehen, die verwirrt und geschockt umherliefen. Andere suchten in den Trümmern nach Überlebenden. Brände brachen aus, Rauchfahnen wehten über die schwer getroffene Stadt.

In der „Plaza Towers“-Grundschule waren laut Reports 75 Kinder anwesend, vielen soll die Flucht gelungen sein. Eine Lehrerin namens Wanda schützte im Badezimmer Kinder mit ihrem Körper. Der Lokalsender KOCO berichtet, dass sich Schüler der dritten Klasse am Gang aufgehalten haben sollen, vor allem nach ihnen wurde in den Trümmern gesucht.

Sieben Kinder wurden aus den Trümmern tot geborgen. Die Nationalgarde wurde mobilisiert, der Notstand ausgerufen.

Währenddessen wüteten im US-Staat Oklahoma weitere Tornados.