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# Republikaner auf Harakiri-Kurs: Laut einer ABC/WP-Umfrage haben bereits 70 % der Amerikaner eine schlechte Meinung über die Konservativen, die den Shutdown provozierten und nun die USA gar in die erste Staatspleite stoßen könnten. Obamas Werte sind mit 45 % Zustimmung nicht berauschend, aber besser als im Vormonat. Obama forderte Speaker Boehner heraus, eine Abstimmung zur Beendigung der Verwaltungsstilllegung zuzulassen. Doch das White House deutete erstmals auch an, dass beim Showdown um den US-Kreditrahmen auch eine kurzfristigere Anhebung vorstellbar sei. Dadurch zeigen sich erstmals Risse innerhalb der „Dems“, da der Senat weiter auf eine Anhebung für mindestens ein Jahr pocht.
+ Proteste: Zornige LKW-Fahrer wollen am Freitag durch Bummelfahrten auf Stadtautobahnen Washington lahmlegen und Abgeordnete „verhaften“

# „Black Hawk Down“: So geriet „Seal Team Six“ in die Somalia-Falle! Es hätte ein Meisterstück wie bei der Bin-Laden-Tötung werden sollen. 24 Elite Soldaten der Navy SEALs glitten vor Sonnenaufgang in einem Schnellboot durch den indischen Ozean, näherten sich der somalischen Küste beim Ort Barawe. Ihr Auftrag: Die Festnahme oder Tötung des Al-Shabbab-Drahtziehers des Kenia-Massakers namens Ikrima. Zwei Boote mit weiteren Soldaten flankierten den Angriffstrupp, so der Sender NBC. Das Kommando ging an Land, drang in den Gebäudekomplex voller Al-Kaida-Kämpfer ein. Einer ging vor die Türe für eine Zigarette, tat so, als hätte der die SEALs nicht gesehen. Doch plötzlich kamen die Amerikaner von mehreren Seiten unter heftigen Beschuss: Maschinengewehrfeuer und Handgranaten-Explosionen halten durch den Hof. Scharfschützen sahen Ikrima im Zielfernrohr, doch er war umgeben von Kämpfern und Kindern. Unterdessen war der ganze Ort auf den Beinen, die SEALs entschlossen sich zum Rückzug. Kein US-Kämpfer wurde verletzt, doch die Kommandoaktion war gescheitert.
+ Erfolgreicheres Kommando: Libyen gefasster Al-Kaida-Terrorführer Anas al-Libi wird auf US-Kriegsschiff USS San Antonio in Mittelmeer in internationalen Gewässern verhört, seine Frau beschreibt den Zugriff

# Brad Pitt lässt Häuser für „Sandy“-Opfer bauen: Nach dem Projekt mit sturmsicheren, ökofreundlichen Häusern in New Orleans will die Charity „Make it Right“ des Hollywoodstars nun auch in den von Supersturm Sandy vor einem Jahr verwüsteten Far Rockaway in Queens erste Musterhäuser errichten. Die auf Stelzen stehenden Holzgebäude sollen mit einem Preis von nur $50.000 vor allem einkommensschwachen Familien in Zuhause bieten. In dem Häusern lassen sich auch Stromausfälle bei Katastrophen ganz gut überstehen.

# Krieg der nackten Cowboys am Times Square: Robert Burck wurde weltberühmt, als er selbst bei Schneestürmen nur mit Untergatte bekleidet an New Yorks populärsten Touri-Ort Gitarre spielte. Dann tauchte das „Naked Cowgirl“, Ex-Stripperin Sandy Kane, auf. Seither fliegen die Fetzen: Burck klagte sie wegen Copyright-Verletzungen. Jetzt zog sie vor Gericht, nachdem er in seine Shows Cowgirls in Bikinis auftreten lässt.