Print Friendly, PDF & Email

Konnte die USA eine Finanzkatastrophe im letzten Moment abwenden? Nach dem wochenlangen Haushalts-Drama gab es Mittwoch eine dramatische Wende – offenbar zum Guten:

Der Senat einigte sich auf einen zischen den Partei-Führern Harry Reid und Mitch McConnell ausgehandelten Übereinkommen auf
# die Anhebung des US-Kreditrahmens bis Februar,
# der Finanzierung der US-Verwaltung bis Mitte Jänner
# und Verhandlung über Amerikas Schuldenkrise bis in den Dezember hinein.

Durch die Einigung im 100-köpfigen Kongress-Oberhaus wäre die drohende US-Pleite verhindert und der 16-tägige „Government Shutdown“ beendet. Es wurde auf eine rasche Abstimmung in Senat gehofft, laut CNN erwartet, dass „Speaker“ John Boehner den Senats-Deal auch im Repräsentantenhaus absegnen lassen könnte. Boehner wollte darüber in einer Sitzung ab 15 Uhr beraten. Sollte des „House“ zustimmen, könnte US-Präsident Obama die US-Rettung Mittwoch noch unterschreiben.

Die Finanzmärkte atmeten auf: Der „Dow Jones“ in New York schoss 200 Punkte nach oben.
Brutal die Niederlage für die Republikaner: Die rechte „Tea Party“-Fraktion, die wegen ihrem Kampf gegen „Obamacare“ die USA 15 Tage lang in „Geiselhaft“ (Obama) hielt, ging praktisch leer aus.