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# Das Minuten-Protokoll: So starb JFK vor 50 Jahren! Amerika gedenkt am Freitag an die vielleicht dramatischsten Minuten seiner Geschichte, als Präsidentenstar John F. Kennedy von Attentäter Lee Harvey Oswald erschossen wurde. Das Protokoll: # 11:39 (Ortszeit), 22. November 1663: JFK landet mit Airforce One mit Gattin Jackie und seiner Entourage am Dallas-Flughafen “Love Field”. Er soll im Konvoi zu einer Rede im “Dallas Business and Trade Mart” fahren. # 11:54 Uhr: Die Wagenkolonne fährt los: JFK sitzt am rechten Hintersitz, Jackie neben ihm. # 12:29 Uhr: Der Konvoi trifft am Dealey Plazat ein. # 12:30 Uhr: Es fallen Schüsse! Der berühmte Zapruder-Film hält Kennedys Ende fest: In Rahmen 224 ist sein Mund weit offen, der Gesichtsausdruck geschockt, die Hände zu Fäusten geballt. Secret-Service Agent Clint Hill klettert in die Limo, hört Jackie schreien; “Ich habe sein Gehirn in den Händen”. # 12:32 Schütze Oswald wird im Gebäude “Texas School Book Depository” (411 Elm Street) von einem Polizisten angesprochen. Er wirkt “ruhig, cool, gelassen und nicht außer Atem”, so die Cops. Sie lassen ihn gehen. # 13 Uhr: Ärzte im Parkland Hospital ringen vergeblich um JFKs Leben, nach der letzten Ölung durch einen Priester wird er für tot erklärt. # 13:15 Uhr: Polizist J.D. Tippit wird erschossen, Zeugen identifizieren Oswald als Täter. # 13.33 Uhr: Der Moment, an den sich die ganze Welt erinnert: “Präsident John F. Kennedy starb um ungefähr 13 Uhr heute hier in Dallas”, sagt Pressesprecher Malcolm Kilduff. # 13:40 Uhr: Ein Zeuge alarmiert die Polizei, als der Attentäter Oswald sieht, wie er ohne zu Zahlen ins “Texas Theatre”-Kino schleicht. Er wird zehn Minuten später überwältigt.
+ Agent Clint Hill erinnert sich in einem Buch an den Kennedy-Mord: Beschreibt gegenüber NBC letzten Sekunden in Kennedys Leben

# George Zimmerman neuerlich verhaftet: Der wegen des Totschlages an Trayvon Martin freigesprochene Ex-Nachbarschaftswächter attackierte seine Freundin Samantha Scheibe (27). Laut Reports soll er sie auch mit einem Gewehr bedroht haben. Er schob sie aus dem Haus, verbarrikadierte die Türen mit Mobiliar. Cops nahmen ihn in Orlando (Florida) in Gewahrsam. Ein Richter lehnte eine Kaution ab.

# Serienmörder Joseph Paul Franklin, der Hustler-Herausgeber Larry Flynt anschoss, gibt letztes Interview vor Exekution: Der ehemalige KKK-Anhänger und Neonazi tötete aus rassistischen Motiven 22 Opfer, er zog eine Blutspur durch mehrere US-Staaten, wollte die “Welt reinigen”. Er töte gemischt rassige Paare, 1980 zwei Teeneger (13, 14). Er wurde verhaftet in Florida nach zwei Morden in Utah, wo er zwei Schwarze tötete, die mit weißen Frauen joggten. Er soll am Mittwoch in Bonne Terre (Missouri) mit einer Giftspritze hingerichtet werden. “Ich dachte, ich wäre im Krieg zum Erhalt der weißen Rasse”, sagte er zu CNN.

# Berühmtester “Freitaucher” gestorben: Der New Yorker Nick Mevoli (32) war in dem Extremsprit eine Legende, im Mai tauchte er ohne Ausrüstung auf 100 Meter Tiefe. Bei einem Wettbewerb in den Bahamas kam er nach einem dreieinhalb Minuten langen Tauchgang mit verdrehten Augen an die Oberfläche, fiel in Ohnmacht und starb.

# Scientology eröffnet neues $145-Mio.-Headquarter in Clearwater (Florida) mit Tom Cruise und John Travolta in der ersten Reihe der VIP-Sektion: Spezielle Kammern sollen Sektenmitgliedern Superkräfte verleihen.

# Krimi: Wurde Brittany Murphy ermordet? Der “Clueless“-Star war 2009 tot in der Dusche gefunden worden, die Todesursache mit Lungenentzündung angegeben. Ihr Vater förderte jetzt jedoch mit Hilfe von Privatdetektiven neue, angebliche Beweise zu Tage: Demnach sei Murphy vergiftet worden, so Angelo Bertolotti. Das hätten Analysen von Haarproben ergeben. Murphys Mann Simon Monjack starb fünf Monat nach ihr. (radar) Bertolotti sieht die Regierung als Auftraggeber der Morde, da Brittany einen Whistleblower unterstützte, der das Heimatschutzministerium belastete.