# US-Bibberwinter: Nächster Blizzard sucht Ostküste heim! Heftige Schneefälle legten Ballungsräume mit 80 Millionen Menschen lahm. Der gewaltige Wintersturm “Janus” peitschte die Nacht auf Mittwoch gegen die Küste mit Windböen bis 80 km/h. 2900 Flüge wurden gestrichen, in Washington DC schlossen bereits vor den ersten Flocken alle Bundesämter. In New York wurden 35 Zentimeter Neuschnee erwartet, 1700 Schneeflüge waren im Einsatz. Mit dem eisigen Wind eingerechnet warnte Bürgermeister Bill de Blasio vor gefühlten Temperaturen am Morgen von minus 26 Grad, im Mittleren Westen sollen die Wind-Chill-Temperaturen gar auf minus 40 Grad fallen.

# Wieder blutiger Tag im Waffenwahn-Amerika: Ein Killer tötete im “Electrical Engineering“-Gebäude der „Purdue University“ (US-Staat Indiana) den Assistenten eines Lehrers, Andrew Boldt (†21). Cody Cousins (23) wurde bei der Flucht aus dem Gebäude von der Campus-Polizei verhaftet. Die Cops vermuten einen gezielten Mordanschlag.
+ In Fort Hood, 2009 Schauplatz des Kasernenmassakers (13 Tote) durch Amokläufer Nidel Hasan, wurden davor die Leiche eines Mannes und zweier Kinder gefunden.

# Mann wegen Tragen von „Google Glass“ in Kino verhört: Der anonyme Nutzer der Hightech-Brille sah sich mit seiner Frau in Columbus (US-Saat Ohio) in einem AMC-Kino den Streifen Jack Ryan an. Eine Stunden nach dem Filmstart rissen Bundesagenten ihn und seine Begleiterin aus den Sitzreihen, sie nahmen ihm die Brille ab und verhörten den Kinobesucher. Angestellte des Kinos hatten vermutet, er würde den Film mitschneiden – und riefen die “Feds”.

# Junge Frau konfrontiert Ex-Lehrerin in YouTube-Video, die sie als Schülerin sexuell missbrauchte! Opfer Jamie Carlo, die sich im Video „Jamie X” nannte, ist eine heute 28-Jährige Mutter. Mit 12 Jahren wäre es an der „Chemawa Middle School“ in Riverside (Kalifornien) zu den Übergriffen gekommen. “Sie kam ungeschoren davon”, sagte Jamie im Video, das seit Freitag 300.000 Menschen sahen: “Ich entschloss mich, sie anzurufen und ihr ein paar Frage zu stellen”. Täterin Andrea Cardosa gibt bei dem Telefongespräch die Taten zu. Sie trat abrupt von ihrer heurigen Posten als Vizedirektorin einer anderen Schule zurück.

# Abgeschrieben, bankrott, verfallen, geschrumpft – doch schafft Detroit jetzt das Comeback? Als „Motor City” war die Michigan-Metropole einst mit zwei Millionen Einwohnern das Herz der US-Industrie. Heute freilich ist die Stadt Symbol des Niedergangs: Nur mehr 700.000 Menschen leben hier, Häuser, Fabrikshallen und Schulen (insgesamt 30.000 Gebäude) sind verfallen, ganze Stadtteile voller streunender Hunde bieten eine Kulisse wie in einem Katastrophenfilm. Detroit ist bankrott, steht mit 20 Milliarden Dollar in der Kreide, die Arbeitslosigkeit liegt bei 30 %. Doch jetzt mehren sich Indizien, dass die Ruinenstadt den Tiefpunkt durchschritten haben könnte. Und es beginnt immer mit jungen Künstlern und Professionals, die von billigen Mieten und Häuserpreisen angezogen werden: Bei einem originellen Projekt wurden die verfallenen Gebäude kurzerhand in Parcours für Extrem-Skifahrer umfunktioniert, das Video “Tracing Skylines“ der von Dächern springenden und durch Hallen rasenden Skifahrer sorgte weltweit für Furore. Detroits berühmte Autoindustrie feiert wieder Verkaufsrekorde und baut die Produktion aus, dazu siedeln sich Mittelbetriebe wie der Uhrenhersteller Shinola an. Jüngst übersiedelte die Werbeagentur Lowe Campbell Ewald mit 600 Mitarbeitern nach Detroit. Erstmals seit Jahren herrscht wieder ein wenig Aufbruchstimmung.

# Ex-Gouverneur von Virginia, Bob McDonnell, und seine Frau wegen Missbrauch von Wahlkampfgeschenken angeklagt: Die Anklage wirft dem Paar schwere Korruption zur Finanzierung ihres Luxuslebens vor. Der Republikaner erhielt von einem Firmenchef alleine 135.000 Dollar, borgte sich den Ferrari seines reichen Freundes aus, trug Rolex-Uhren und schätzte Golf-Outings. Seine Frau ließ sich sogar das Kleid für den Angelobungsball bezahlen.