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Die bisher brutalste Polarluft bringt den Ost-USA den nächsten Kälteschock: Dienstagmorgen soll es sich in Chicago anfühlen wie minus 37 Grad, in New York wie minus 28 Grad. Einigen Gemeinden im Mittleren Westen drohen die tiefsten Temperaturen des bisherigen US-Rekordwinters. In Chicago könnten neuerlich die öffentlichen Schulen geschlossen werden.

Im Süden droht ein verheerender Eissturm, der 60 Millionen Menschen trifft: Gefrierender Regen wird vom „Space Center“ in Houston (Texas) bis New Orleans und weiter nach Nord-Florida erwartet. In den Carolinas sollen über 20 Zentimeter Neuschnee fallen. Meteorologen warnen vor einem “paralysierenden Sturm“, den es nur einmal pro Generation gäbe. 500 Flüge wurden bereits gestrichen, in 21 US-Staaten ein „Energienotstand“ ausgerufen, nachdem die Reserven an Erd- und Propangas knapp werden.

Einziger Hoffnungsschimmer: Für das Wochenende werden für den Großteil der USA erstmals Temperaturen über dem Schnitt erwartet. Der Super Bowl in New York scheint nicht mehr gefährdet.

Und ein konträres Phänomen herrscht  weiter an der US-Westküste: In Alaska ist es viel zu warm – deshalb löste sich eine gewaltiger Lawine, welche die einzige Zufahrtsstraße zum Alaska-Hafenort Valdez verschüttete.