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Linkspopulist Bill de Blasio wollte eigentlich der Mittelklasse helfen und reiche “One Percentler” besteuern, stattdessen muss er sich seit dem Amtsantritt am 1. Jänner fast ausschließlich mit Schneestürmen herumschlagen. De Blasio zeigte sich bereits sichtlich genervt, als er den Schneeräumungsplan für die nächsten Runde in der Nacht auf Mittwoch besprach.

Damit kommt der geplante, fulminante Start der Liberalen-Hoffnung wegen des erbarmungslosen Frost-Winters nicht wirklich vom Fleck. Denn der neue Stadtchef blickt auf eine gemischte Bilanz beim Umgang mit der weißen Pracht zurück: De Blasio punktete zwar durch sein öffentliches Schneeschaufeln, bereits eine Art Trademark und erfrischende Abwechslung zu den monotonen Vorträgen von Vorgänger Bloomberg. Doch als bei einem Blizzard die Upper East Side im Chaos versank, musste er herbe Kritik einstecken. Er kann sich trösten: Die Schneeräumung ist traditionsgemäß eine knifflige Aufgabe für den „Mayor“ – und bereits Bloomberg und weitere Bürgermeister kamen oftmals arg ins Schleudern.

Der versprochene Kampf um eine gerechteres New York muss freilich weiter warten: Der neue gewaltige Wintersturm erfasst 32 US-Bundesstaaten mit 115 Millionen Einwohnern, der Mittlere Westen versank bereits am Dienstag im Schnee, Mittwoch erreicht das Chaos mit Schnee und Eisriegen New York und Neuengland. 1598 Flüge wurden Dienstag gestrichen, der Rekordwinter 2014 bleibt damit ein Albtraum für Flugpassagiere. Und am Sonntag geht es gleich weiter: Meteorologen warnen vor dem bisher größten „Nor´Easter“-Küstensturm des Jahres. Und das will heuer was heißen.