Lebensgefährliche Schrecksekunden für Urlauber, Passanten und Pendler am Fuß des 540 Meter hohen Neubaus des “World Trade Center” (One WTC) in Lower Manhattan durch fallende Eisbrocken. Unter den Fast-Opfern ist auch eine österreichische Urlauberin: Katharina Amman (24), mit ihrer Familie auf Kurzbesuch im Big Apple, musste Deckung suchen, als sich Eisbrocken vom Oberteil des Turmes lösten und mit 160 Stundenkilometern auf den Gehsteig krachten. “Wie sahen, wie sich das Eis löste”, berichtete Amann der Zeitung “New York Daily News”: “Es war angsteinflössend, wir hörten das Krachen nach dem Aufprall”.

Es war bereits der zweite Tag, an dem fallendes Eis für Lebensgefahr für Pendler und Urlauber sorgte. Am Freitag musste eine Station des Regionalzuges PATH vorübergehend gesperrt werden, auch der 9/11-Memorial-Park wurde geräumt.

Das Drama löste Kritik in den Lokalmedien aus, warum bei dem drei Milliarden Dollar teuren Turm eine solche gefährliche Eisbildung möglich ist. Der Schnee, der dann vereiste, hatte sich vor allem in länglichen Einschnitten in der sonst glatten Glasfassade in den obersten Etage gebildet.