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Hillary Clinton (66) hat bei der nächsten Präsidentschaftswahl bessere Chancen als 2008. Die berühmteste Politikerin der Erde würde mit höheren Beliebtheitswerten und mehr Respekt in die 2016-Wahlen gehen als bei ihrem ersten Oval-Office-Versuch vor sechs Jahren, als sie gegen Barack Obama verlor, so eine „USA Today“/Pew Research Center“-Umfrage.

42 % sehen ihre frühere Rolle während der Clinton-Ära im White House als Bonus, nur 17 % als Hemmschuh. “Sie ist in der stärksten Position vor einen Wahlkampf, die ich jemals sah”, schwärmte sogar Obama-Stratege David Axelrod. Freilich: Hillary polarisiert weiter. 51 % der Wähler, darunter drei Viertel der Demokraten, wollen, dass sie antritt. Doch 43 % graut vor der Perspektive einer Mrs. President Hilary Clinton.

Nur sieben Prozent haben keine Meinung; Das zeigt vor allem, dass sich nur mehr wenige überzeugen lassen, während die überwältigende Mehrheit bereits ein vorgefertigte Meinung über sie hat.

Die Umfrage belegt weiters, dass Hillarys Jahre als „Madam Secretary“ im State Departement ihren Ruf poliert und  „harte Kanten“ genommen haben, so USA Today: Zwei Drittel finden, dass sie einen guten Job machte,  sogar 44 % der Republikaner. Ihre enorme Erfahrung in der Außenpolitik wäre  dazu ein großer Bonus fürs Oval Office, finden die Wähler. Auch ihre persönlichen Sympathie-Werte hätten sich seit 2008 deutlich gebessert, so die Umfrage.

Hillary will heuer endgültig über ihr Antreten entscheiden: Diese Traumwerte können nur ermutigend sein.