Dr. Kevin Weeks absolviert gerade eine Tour als Armeearzt im Afghanistankrieg, als er nach seiner Heimkehr mit wahrlich schockierenden Nachrichten konfrontiert wurde: Seine Tochter Miriam Weeks (18) machte gerade gehörig Schlagzeilen als „Duke University“-Pornostar. Die Studentin drehte die Sex-Filme unter dem Pseudonym „Belle Knox“. Angeblich um horrende Uni-Gebühren begleichen zu können.

Der Schock wäre für den aus dem Krieg heimkehrenden Vater überwältigend gewesen, sagte Amanda Minor, die Schwiegermutter seines Bruders, zur „Mail Online„: „Er war immer so stolz auf seine Tochter, niemals hätte er sich vorstellen können, das sie sowas macht“. Doch trotz dem „Alptraum“ für die Familie, so Minor, wolle die Familie den jugendlichen Pornostar keineswegs verstoßen.

Der Teenager wurde streng katholisch erzogen, wuchs auf in Spokane (US-Staat Washington), sie besuchte eine von Jesuiten betriebene Privatschule. Im Herbst begann sie ihr Studium an der prestigeträchtigen (aber auch teuren) Duke-Uni.

Miriams schlüpfriger Nebenjob war von einer Studienkollegin enttarnt worden. Zuerst beschuldigte sie ihre Eltern. Die hätten ihr die finanzielle Hilfe versagt und sie keine Wahl gehabt, als mit XXX-Filmen Geld zu verdienen. Dann sagte sie jedoch, ihre Porno-Karriere begann, als sie herausfand, dass sie wegen unzureichenden Stipendien 47.000 Dollar pro Jahr aufbringen müsse, wie sie CNNs Piers Morgan anvertraute. In dieser Version wollte sie „ihren Eltern die enorme finanzielle Bürde ersparen“.

Kevin (54) und Harcharan Weeks (48) erfuhren von der zweiten „Karriere“ ihrer Tochter nur 24 Stunden bevor die Story vom „Sex für Studiengebühren“ hochging. Besonders hart ist es auch für ihre Mutter, die aus Indien stammt, wo der Tabu-Bruch kulturell noch viel größer ist.