# 239 Todesopfer: Wie viel Kompensation erhalten nun die Angehörigen? Malaysia Airlines zahlte bereits 5000 Dollar an sofortiger Entschädigung aus – doch das ist nur ein erstes Taschengeld verglichen mit späteren Zahlungen. Laut Montreal-Konvention müssen Airlines zwischen 150.000 und 175.000 Dollar pro totem Passagier zahlen. Doch die meisten Angehörigen werden die Fluglinie verklagen. Die größten Summen sprechen da erfahrungsgemäss US-Gerichte den Opferfamilien zu: Experten erwarten bis zu acht Millionen Dollar Kompensation.
+ Durchbruch bei den Ermittlungen: Markiert letztes Signal die Absturzstelle? Acht Minuten nach dem bisher letzten bekannten Signal an den Inmarsat-Satlliten wurde ein weiteres, schwaches Signal empfangen. Experten glauben, dass es vom Crash ausgelöst wurde und der Jet dort zu finden sei.

# Wie sicher ist das neue „World Trade Center“? Nach dem 9/11-Terror-Horror sollte das neue WTC (541 Meter) das sicherste Gebäude der Erde werden, eine vertikale Festung als Bastion gegen den Terror. Peinlich nur, dass innerhalb kurzer Zeit zwei eklatante Sicherheitsvorfälle bekannt wurden. Letzten September sprang ein Basejumper-Trio von der Turmspitze, sie veröffentlichten ein atemberaubendes Video und stellten sich Montag der Polizei. Mitte März schlich sich ein Teenager aufs Dach des ikonischen Gebäudes. Weniger Glück hatten am Dienstag zwei CNN-Reporter: Sie wurden beim Versuch verhaftet, unerlaubt die Baustelle zu betreten…

# Wie viele Menschen liegen unter DIESEM Geröll-Kegel? Retter suchen mit Hovercrafts, Booten und zu Fuß nach weiterhin 176 Vermissten nach der Todesmure im US-Staat Washington. 14 Tote wurden bisher gefunden, doch Helfer berichteten am Dienstag, dass sie sechs weitere Fahnen als Markierungen für Leichen in den Schuttbergen sahen. Veröffentlicht wurden auch die dramatischen 911-Notrufe: “Ich höre Menschen um Hilfe rufen!” Das Unglück wird auch zum Skandal: Schon 1999 hatten Experten in einer Studie gewarnt, dass der Hang geologisch unstabil sei und am Fuß keine Gebäude errichtet werden sollten. Dazu gab es trotz wochenlanger Regenfälle keine Warnung über die Erdrutschgefahr.

# Angst in Chile: 300 Minibeben könnten Vorbote zu Katastrophe sein! Die meisten Erdstöße waren nicht spürbar, doch Experten sehen die verstärkte seismische Aktivität als mögliches Indiz für ein in dieser Region überfälliges Jahrhundertbeben. Ein 8,5-Erstoß in 1877 tötete im Nordchile Tausende.

# Mann wegen Handy fast von Subway getötet: Einem Fahrgast fiel in einer Station der New Yorker L-Linie sein Mobiltelefon aus der Hand, landete am Gleis. Der Mann sprang nach, als die nächste Garnitur einfuhr. Er legte sich flach auf die Schienen und überlebte. Ein Glückspilz: Denn 53 Menschen starben im Vorjahr bei U-Bahn-Unfällen in New York. (cbs)

# Lecker: Das ist der erste „Cupcakes”-Automat! Die „Cupcake-ATM“, der aussieht wie ein Geldautomat, im East Village soll den Heißhunger der New Yorker nach den beliebten Süßigkeiten rund um die Uhr stillen, hofft Erfinder Charles Nelson.

# Aus und vorbei: Gwyneth Paltrow und Chris Martin haben sich getrennt! Die Schauspielerin gab die Trennung nach zehn Ehejahren auf ihren Website “Goop” bekannt: Ein Jahr hätte sie um ihre Beziehung gekämpft, doch nun entschlossen sie trotz “großer Liebe zueinander” getrennte Weg zu gehen. Paltrow: “In vielem Belangen sind wir uns jetzt näher als wir uns jemals waren”. Das Ex-Paar hat zwei Kinder. Es gab zuletzt Gerüchte, dass sie den Coldplay-Sänger betrogen hätte.

# Tempo nicht technisches Gebrechen tötete Paul Walker: Nach einer Untersuchung der California Highway Police raste Fahrer Roger Rodas mit 151 km/h mit dem Porsche Carrera GT und Walker am Beifahrersitz durch den LA-Suburb, verlor wegen überhöhter Geschwindigkeit und abgefahrenen Reifen in einer Kurve die Kontrolle. Ingenieure aus Deutschland hatten das Autowrack inspiziert und keine technischen Gebrechen gefunden.