„Guns Galore“ heißt der nun sicher berühmteste Waffenladen der USA: Ivan Lopez (36), der bei einem Amoklauf im texanischen Armeestützpunkt Fort Hood drei Menschen tötete und 16 Opfer verletzte, hatte die Smith & Wessen-Tatwaffe (Kaliber 0,45) in dem Waffengeschäft in Killeen (Texas) gekauft nahe dem Stützpunkt.

Dort hatte auch der erste Fort Hood-Killer, Nidal Malik Hasan, der 2009 13 Menschen tötete, seine Mordwaffe angeschafft. Hasan tötete mit einer taktischen Faustfeuerwaffe.

CNN berichtete, dass Irakveteran Lopez den vorgeschriebenen Background-Check bestand und sich das Geschäft keinen Gesetzesverstoß zu schulden kommen ließ. Behandlungen wegen post-traumatischem Stress (PTSD) und Depressionen sind laut den laxen Texas-Waffengesetzen kein Grund, den Verkauf von Waffen zu untersagen. Nur nach der Einlieferung in eine Psychoklinik darf die Knarre nicht über den Ladentisch.

Mehr Details werden unterdessen bekannt zum Amokläufer: Er hätte weniger – wie zuerst geglaubt – an PTSD gelitten. Bekannt wurde, dass der Soldaten zwar im Irak stationiert war, doch nie die Front sah. Er gab an, eine traumatische Gehirnverletzung erlitten zu haben. Das blieb unbestätigt von der Armee. Stattdessen soll den Familienvater der Tod seiner Mutter aus der Bahn geworfen haben: Er litt unter schweren Depressionen und nahm das Schlafmittel Ambien, so Reports.