Neuer Alarm um eine Bluttat in einer US-Schule: 20 Schüler in der „Franklin Regional High School“ im Pittsburgh-Suburb Murrysville (Pennsylvania) wurden verletzt bei einem Amoklauf eines Schülers wahrscheinlich mit einem Messer. Das Motiv des Täter schien vorher unklar. Der Täter zog bei dem Amoklauf ein Blutspur durch mehrere Klassenzimmer. Verhaftet wurde ein 16-Jähriger: Er war bewaffnet mit zwei Messern. Der Direktor der Schule  hatte den wütenden Schüler zuvor überwältigt. Der „Held“, so US-Medien, wurde dabei verletzt.

Der erste Notruf kam um 7:13 Uhr vor dem Unterrichtsbeginn. Behördensprecher Dan Stevens sagte, dass die Lage um 7:30 Uhr „unter Kontrolle“ gebracht werden konnte. Neun Verletzte (im Alter zwischen 15 und 62) wurden in Spitäler eingeliefert, sieben davon würden in Lebensgefahr schweben, so Ärzte.

Die Schulleitung informierte ängstliche Eltern, dass das Gebäude, wo auch Grundschulklassen untergebracht sind, „gesichert“ sei. Der Unterricht wurde abgesagt, das Areal ist nun ein Tatort einer weiteren Gewalttat an einer US-Schule. Busse transportierten erste Schüler ab, zu der Schule geraste Eltern suchten in panischen Szenen ihre Kinder.

Polizeiwagen und Ambulanzen standen vor dem Eingang, über der Szene knatterte ein Polizei-Helikopter.