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Wochenlang saß während dem Endlos-Hype von CNN über Phantom-Flug MH370 TV-Reporter Martin Savidge täglich mehrmals bei Live-Einstiegen im Flugsimulator einer kanadischen Firma in Toronto. Weltberühmt wurde dabei auch der Fluglehrer, der die vielen Szenarien des mysteriösen Fluges am 8. März der Malaysian-Airlines-Boeing im Simulator nachflog.

Jetzt wurde Mitchell Casado gefeuert. Der Grund ist fast so bizarr wie Flug MH370 mysteriös: Der Simulator-Pilot hätte sich geweigert, sich besser anzuziehen und damit sogar dem Ruf Kanadas geschadet, befand der Chef der Firma „uFly“, Claudio Teixeira. Er behauptete, dass sich viele CNN-Zuseher über das legere Auftreten von Casado beschwert hätten und er deshalb die Kündigung aussprach. Menschen rund um die Globus würden glauben, argumentierte der Chef, dass die Kanadier ein Haufen schlecht angezogener Faulenzer seien. Als weiteren Grund für das Feuern des „TV-Stars“ wurde angeführt, dass der Fluglehrer zu spät zur Arbeit erschien.

Cassado schoss zurück via Twitter: Der Boss hätte ihn in den letzten Tagen seinen Ersatz einschulen lassen: „Jetzt, wo der meinen Job kann und CNN abzog, feuerte er mich…“