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Ein Killer-Tornado tötete am Sonntag 16 Menschen vor allem in den Orten Mayflower und Vilonia (US-Staat Arkansas). Der Sturm zog eine 48 Kilometer lange Schneise der Verwüstung: Häuser wurden zerschreddert, Sattelschlepper wie Spielzeug durch die Luft geschleudert. Bei 31 Tornados in 17 US-Staaten gab es zwei weitere Todesopfer, eines im Ort Quapaw (US-Staat Oklahoma).

Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt: Hunderte weitere Tornados werden in den nächsten drei Tagen wegen einer explosiven Wetterlage erwartet. „Es ist devastierend“, sagte Sheriff Andy Shock nach einer ersten Besichtigung der Katastrophenzone in Vilonia, ein Ort mit 3800 Einwohnern. Es wurde erwartet, dass weitere Tote unter den Trümmerhalden liegen. „Es wurde pechschwarz“, sagte Überlebender Mark Ausbrook om Ort Mayflower zur Agentur Associated Press: „Ich zog mir den Polster über den Kopf, dann brach die Hölle los“. 

48 Soldaten der Nationalgarde helfen nun bei den Aufräumarbeiten.  Am Interstate-40 wirbelte der Sturm nordwestlich von Little Rock 30 Fahrzeuge, darunter LKWs, durcheinander