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75 Millionen Amerikaner bleiben bedroht vom Unwettern. Die Opferbilanz nach einer dreitägigen Tornadoserie stieg auf 35 Tote in sechs US-Staaten. Am schwersten getroffen wurden Alabama, Arkansas und Mississippi. Unter den Tornado-Toten befindet sich John Servati (21), ein Schwimmer der University of Alabama, der noch seine Freundin rettete bevor ihn eine Hauswand erschlug. Mittwochmorgen gab es neue Tornado-Warnungen.

Doch den Killer-Twistern folgen nun hauptsächlich massive Überschwemmungen: Im Florida saßen Autofahrer auf dem gefluteten Interstate-10 an der Grenze zu Alabama fest, bei den „lebensgefährlichen Fluten“, so die Behörden, gab es bereits ein Todesopfer. 6000 Blitzentladungen wurden registriert – in nur 15 Minuten.

In Pennsacola (Florida) wurden in 26 Stunden über 500 Millimeter Regen gemessen, der Fish River in Florida erreichte den höchsten Pegelstand seit 60 Jahren. Die Lage bleibt dramatisch: Das Tiefdrucksystem ist nahezu stationär, die Gewitterwolken entladen sich über den gleichen Orten.

Das Wetterchaos hat auch die Ostküste erreicht: In North Carolina mussten Menschen aus den Fluten gerettet werden, Flutwarnungen erstreckten sich bis nach New York, wo es bei frostigen sechs Grad Mittwoch bereits schüttete.