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Immer mehr schockierende Details werden bekannt über die Horror-Hinrichtung des Mörders Clayton Lockett (†38), der nach einer missglückten Exekution am Dienstag im Staatsgefängnis von Oklahoma nach 43 Minuten an einem „massiven Herzanfall starb“, so die Gefängnisleitung. Lockett wurde wach und wollte sich von der Todespritsche erheben.

Der Delinquent hatte es schon vor der Hinrichtung seinen Henkern nicht leicht machen wollen, so ein erster Untersuchungsreport: Lockett hatte sich am Morgen seines letzten Tages Verletzungen am Arm zugefügt, musste im Spital behandelt werden, so Haftdirektor Robert Patton.

Die Haftleitung veröffentlichte dazu ein Protokoll der letzten 14 Stunden im Leben des Killers, der 1999 die 19-Jährige Stephanie Neiman tötete und lebendig begrub,

Lockett widersetzte sich den ganzen Tag praktisch allem: Er wollte keinen Anwalt sehen, sein letztes Mahl nicht essen. Die Wärter setzten Taser-Pistolen ein.

Dann die Hinrichtung: Die Mediziner haben zuerst Probleme, eine Vene zu finden.

18:23 Uhr: Das erste Betäubungsmittel rinnt durch den Schlauch;

18:33 Uhr: Ein Arzt erklärt ihn für bewusstlos, jetzt kommt das „Go“ für zwei weitere Gifte;

18:43 Uhr: Doch Lockett scheint plötzlich munter, windet sich, murmelt, will aufstehen. Der Arzt entdeckt, dass die Vene „kollabiert“ sei und die Gifte im Gewebe versickern. Der Henker teilt Direktor Patton mit, dass nicht genügend der Medikamente in den Körper gelangen und es keine andere Venen geben würde;

18:56 Uhr: Die Exekution wird gestoppt;

19:06 Uhr: Lockett wird für tot erklärt – nach einem Infarkt….