Die Freundin eines Passagiers auf Todesflug MH370, von dem seit 8. März jede Spur fehlt, galt als eine der vehementesten Kritikerinnen der Suchaktion nach dem Jumbo durch die malaysischen Behörden. Sarah Bajc, dessen Freund, der Texaner Philip Wood (†50) in der Unglücksmaschine war, gab zahlreiche Interviews im US-TV, wo sie sich kritisch äußerte.

Nach zwei Wochen erhielt sie telefonisch die erste Todesdrohung. „Ich komme und ich werde doch töten“, sagte ein Mann am andern Ende. Die Amerikanerin, die in Peking lebt und nach Kuala Lumpur übersiedeln wollte mit ihrem Freund, erhielt auch pornographische SMS-Botschaften und sonstige eigenartige Nachrichten. Zweimal wurde in ihrem Apartment eingebrochen, sagte sie zum Sender NBC. „Das ist wie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte“, sagte die trauernde und empörte Frau.

Wer hinter den Drohungen steht, ist bisher ein Rätsel. Sollte sie mundtot gemacht werden?