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Im größten US-Rassismusskandal der letzten Jahre brach nun Donald Sterling (80) sein Schweigen: Der Besitzer des Basketball-Teams Los Angeles Clippers, der wegen rassistischer Äußerungen auf Audiotapes von der Liga NBA boykottiert wird, verteidigte sich in einem Interview mit CNNs Anderson Cooper: „Ich bin ein gutes Mitglied der Gesellschaft“, betonte der Milliardär in dem ersten TV-Interview nach Losbrechen des Skandals: „Ich habe einen Fehler gemacht und ich entschuldige mich dafür“.

Er zeigte sich aber auch kämpferisch, betonte, kein Rassist zu sein. Nach 35 Jahren als Eigentümer müsste ihm doch „ein Fehler“ zugestanden werden, findet Sterling: „Es war ein furchtbarer Fahler – und ich werde sowas nie wieder machen“.

Er gab an, dass er wegen dem Skandal am Boden zerstört sei: „Besonders hart ist für mich, dass ich das Problem selbst verursacht habe“. Nun wisse er nicht, wie er es aus der Weit schaffen könne, lamentierte Sterling, der auf den nun berühmten Tonbandaufzeichnungen seine Mätresse V. Stiviano aufforderte, keine Schwarzen zu den Spielen zu bringen.

Stunden zuvor gab Sterlings Frau Shelly in einem regelrechten „Interview-Krieg“ ihre Sicht der Dinge zum Besten im Gespräch mit ABCs Barbara Walters: Sie kündigte an, um die Eigentümerschaft der Clippers zu kämpfen. Sie stellte auch eine Scheidung von Sterling in Aussicht und enthüllte sogar, dass er an ersten Anflügen einer Demenz leide.