Print Friendly, PDF & Email

Zwei Krankenhausmitarbeiter in Orlando (US-Staat Florida), die mit einem an dem gefährlichen Koronavirus „Mers“ laborierenden Mann aus Saudi-Arabien in Kontakt kamen, entwickelten jetzt Symptome der Grippe-ähnlichen Krankheit. Eine Person befindet sich in Spitalsbehandlung. Untersucht wird, ob sie sich in der Intensivstation des „Dr. P. Phillips Hospital“ möglicherweise angesteckt haben könnten.

Die Krankenhausleitung wies 20 weitere Mitarbeiter an, nicht zur Arbeit zu kommen. Auch sie könnten mit dem Kranken in Berührung gekommen sein. Test wurde angeordnet.

In den USA herrscht nun höchste Alarmstufe, US-Präsident Barack Obama wurde über die Lage gebrieft. Die Seuchenbehörde CDC will die Kontrollen an den Flughäfen verstärken, Passagiere wurden über die Symptome auf Plakaten informiert. Bei den beiden bisherigen „Mers“-Fällen in den USA handelte es sich um Männer, die aus Saudia-Arabien in die USA flogen. Einer erkrankte im US-Staat Indiana, der zweite jetzt in Florida. Beide arbeiteten im Gesundheitswesen, wo es bisher zu den meisten Ansteckungen kam.

Epizentrum des mysteriösen Virus ist Saudi-Arabien, wo die meisten der bisher 600 Infizierten leben. 150 Todesopfer sind bisher zu beklagen. Bisher meldeten 18 Staate Mers-Fälle. Das Virus breitet sich global aus.