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Heute eröffnet US-Prösident Barack Obama das 9/11-Memorial. Fast 13 Jahre nach dem Jumbo-Terror gegen die New Yorker Twin-Towers wird die Gedenkstätte für den schlimmsten Terroranschlag der Menschheitsgeschichte auf „Ground Zero” eingeweiht.

Museum und der Gedenkpark kosteten sagenhafte 700 Millionen Dollar, dafür wird die Sammlung an Exponaten über den Horrortag des 11. Septembers als beeindruckend gewürdigt. An den schieren Horror erinnern sollen ein von den Trümmern der einstürzenden WTC-Türme völlig demolierter Feuerwehrwagen, grotesk verbogene Stahltraversen, Dokumente, die nach den Einschlägen der Jets durch die Luft segelten, Flugzeugteile, Ausweise zum Büro-Zutritt, zerstörte Ampeln und Straßenschilder und Fahrräder. Ausgestellt sind auch einige der tausenden, von verzweifelten Angehörigen gemalten “Vermissten”-Poster. In dem meist unterirdischen Riesenmuseum ist auch ein Teil der „Slurry Wall” zu sehen, die rund um das WTC-Areal das Grundwasser fernhält.

Einige Exponate sollen aber auch an den Überlebenswillen erinnern: Ein ganzes Segment der „Stiege der Überlebenden” ist ausgestellt, über die es Hunderte noch aus dem brennenden Gebäude schafften. Angehörige der Opfer erhielten bereits Mittwoch die erste Gelegenheit, die Erinnerungsstätte zu besichtigen.

“Ein Besuch des Museum ist wie ein Schlag in den Magengrube”, urteilte die New York Times.

In der nächsten Woche steht das Museum rund um die Uhr Angehörigen der Opfer offen, ab nächsten Mittwoch öffnet es für New Yorker und Touristen. 20.000 Tickets wurden bereits verlauft.