Schwere Vorwürfe von zwei Aufdeckungs-Journalisten gegen Amerikas legendärste Polit-Dynastie: Reporter Jay Margolis und Richard Buskin behaupten in einem Skandalbuch, dass Bobby Kennedy den Hollywoodstar mit einer Giftspritze töten ließ, da sie zu viel wusste.

Marilyn Monroe starb am 4. August 1962, offiziell nach einem Selbstmord. Jetzt behaupten die US-Autoren in dem Buch „The Murder of Marilyn Monroe: Case Closed“ jedoch: Bobby Kennedy hätte sich mit seinem Schwager Peter Lawford und Monroes Psychiater, Dr. Ralph Greenson, zu einem Mordkomplott zusammengetan, schreibt die „Daily Mail“ in einer Vorschau auf das am 3. Juni erscheinende Werk (Skyros Publishing, 336 Seiten).

Der „Doc“ hätte ihr dann eine tödliche Injektion mit dem Betäubungsmittel Pentobarbital ins Herz gesetzt. Der Grund für den Mord: Die Film-Blondine wäre zwischen Bobby und Präsidentenbruder John F. Kennedy „herumgereicht worden wie ein Fußball“, so Bobbys Schwager. Sie hätte intimste Geheimnisse des Kennedy-Clans gekannt und gedroht, zu plaudern.

Die Autoren zitieren in dem brisanten Buch erstmals LAPD-Polizisten, die Bobby, damals Justizminister, zu Monroes Todesort begleiteten. Sie beschreiben, wie RFK sogar einen Ambulanzfahrer mit Schmiergeld zum Schweigen gebracht hätte. Der Cover-Up hätte auch die Arbeit des Pathologen umfasst, der nach der Autopsie Selbstmord attestierte.

Die für die Kennedys schädlichsten Enthüllungen stammen von Komplizen Lawford, der – gepackt von unerträglicher Reue über seine Rolle in dem angeblichen Mordkomplott – Jahre nach ihrem Tod auspackte: „Bobby war wild entschlossen, sie zum Schweigen zu bringen, mögliche Konsequenzen waren ihm egal“, so Lawford. Der Mord wäre laut dem Buch von Sanitäter James C. Hall beobachtet worden, der bei der Ankunft in Monroes Villa den Arzt sah, wie er ihr die Injektion ins Herz setzte“. Er hätte die Nadel so brutal in ihren Brustkorb gerammt, dass sie einen Rippenbruch erlitt.

Bobby wäre von JFK im Sommer nach 1962 zu Monroe geschickt worden: Er solle ihr klar machen, dass sich JFK wegen ihr nicht scheiden lassen würde und sie nicht mehr im White House anrufen solle, so das Buch. Dabei hätte RFK selbst eine Sex-Affäre begonnen. Die Beziehung wäre stürmisch gewesen, doch als sie Bobby beenden wollte, hätte Marilyn mit dem Auspacken gedroht. Ihr Todesurteil, so die Autoren.