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Die Frau, die ihre Identität nicht preisgeben wollte, trennte sich beim Jogging durch einen Wald nahe des „Joint Base Elmendorf-Richardson“-Militärstützpunktes bei Anchorage (US-Staat Alaska) von ihrem Mann, als ihr am Weg plötzlich ein riesiger Braunbär gegenüberstand. Im Schlepptau hatte die Bärenmutter ihre beiden Jungen.

Offenbar durch den Schutzinstinkt griff das mächtige Tier an, ein Hieb mit der Pranke streckte die Joggerin zu Boden. „Der Bärenmutter wollte ihren Nachwuchs verteidigen, deshalb griff sie an“, sagte der Tierschutzbeauftragte der Militärbasis, Mark Sledge. Die Frau lag ein Weile am Boden, unklar bleib, ob sie sich tot stellte oder bewusstlos war. Danach taumelte sie – unglaubliche drei Kilometer weit – blutend zurück zur Ortschaft. Ein Soldat auf Patrouille nahe das Basis sah die schwer verwundete Frau. Sie wurde ins Armee-Spital gebracht und versorgt.

„Sie hat wirklich phänomenale Überlebens-Instinkte“, so Sledge. Die Soldatin erlitt Schürf- und Kratzwunden am Nacken, den Armen und Beinen. Aufgrund der Krallenspuren wurde die Größe des Bären auf 2,4 Meter geschätzt. Das Opfer hatte Riesenglück, den Angriff zu überleben, so Experten. Der Bär soll jedoch nicht gejagt werden: Sie hätte nur ihre Jungen beschützt, urteilten die Forstbehörden.