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Anwälte des Delinquenten Russell Bucklew (46) hatten Dienstag letzte Gnadengesuche eingereicht – mit Erfolg, so der US-Sender NBC: Ein Bundesrichter stoppte die Exekution per Giftinjektion, die für eine Minute nach Mitternacht am Mittwoch im US-Staat Missouri angesetzt war.

Bucklews Rechtsteam hatte argumentiert, dass wegen zahlreicher Tumore im Kopf die Hinrichtung ein laut US-Verfassung untersagtes, „unangemessenes Leiden“ gebracht hätte. Durch die Krankheit, so die Anwälte, wäre die Zirkulation der Gifte durch den Körper gebremst und das Sterben verlängert worden.

Der Mörder hatte 1996 einen Mann vor den Augen seiner Kinder getötet und seine Ex-Freundin vergewaltigt. Blucklew wäre der erste Hingerichtete gewesen nach der Horror-Exekution von Clayton Lockett im April in Oklahoma, der nach 43 Minuten Todeskampf starb.