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Der Ukrainer Vitalii Sediuk wurde berühmt als Hollywood-Crasher, als der Stalker mit einer Serie schockierender Stunts auf Roten Teppichen Stars heimsuchte. Doch seine „Kariere“ scheint beendet: Zuerst wurde er gefeuert, dann verhaftet. Der ukrainische Kanal 1 +1 hatte Sediuk gekündigt, als er in Cannes seinen Kopf unter das Kleid von Aktrice America Ferrera steckte. Der Streich wäre seine eigene Idee und nicht mit der Redaktion abgesprochen gewesen, teilte der Sender dem Branchenblatt „Hollywood Reporter“ mit.

Diese Woche schlug der Scherzbold dann bei der Maleficent-Premiere Superstar Brad Pitt ins Gesicht. Es klickten die Handschellen.

Sedjuk hatte während seiner kurzen Laufbahn Angst und Schrecken unter Promis verbreitet: Zuerst gab der 25-Jährige einer nicht sonderlich amüsierten Madonna Blumen bei einem Film-Festival. Bei der „Men in Black III“-Premiere wollte er Will Smith auf die Lippen küssen. Er kassiere eine Ohrfeige. Bei den Grammys 2013 wurde er angezeigt, als er es bis zur Bühne schaffte und Sängerin Adele den Preis wegschnappen wollte. Bei weiteren Premieren versuchte er, Bradley Cooper und Leonardo DiCaprio zu umarmen.

Der Scherzbold schmort weiter in einer Zelle in LA. Sein Ex-Arbeitgeber, der mit ihm gute Quoten machte, will seine Anwaltskosten nicht begleichen.