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Hillary Clinton (66) hat den Lewinsky-Skandal „hinter sich gelassen“, wie sie im Interview mit People vor dem Verkaufsstart ihrer Memoiren Entscheidungen am 10. Juni sagt. Die Ex-Außenministerin meinte, dass sie über die damalige Affäre ihres Mannes Bill mit der Praktikantin Monica Lewinsky „hinweggekommen“ sei. Sie blicke lieber in die Zukunft.

Kryptisch gibt sie sich wegen der Entscheidung, ob sie für das White House 2016 kandidieren wolle. Einerseits genieße sie ihr „Leben im Moment” und freue sich riesig auf ihre künftige Rolle als Großmutter. Gleichzeitig verstehe sie, dass so viele Menschen an sie herantreten mit der Sehnsucht, die ultimative Barriere für Frauen zu durchbrechen: Eine Mrs. President, die erste Frau im „Oval Office“. Doch sie müsse sich die Sache noch ordentlich überlegen, beharrte sie. Mit wem sie sich da, sollte sie antreten und gewinnen, gleich besonders prächtig verstehen wird auf der Weltbühne, wurde ebenfalls klar: Wladimir Putin bezeichnete sie am Donnerstag in einem Interview als „schwach“, aber das sei „ok für eine Frau“, so Putin….

Hillary nimmt im ersten großen Interview zum Buch-Start auch zu den jüngst aufgetauchten Fragen über ihre Gesundheit Stellung: Sie hätte nach ihrem Blutgerinnsel im Gehirn 2012 an Schwindelgefühlen und doppelter Sicht gelitten, doch diese Symptome seien verschwunden. Sie nehme aber weiterhin Blutverdünner. Das People-Cover löste dazu gleich eine neue Debatte aus. Am unteren Rand des Fotos hält sie sich an einer Metallstange an. Ihre Gegner mutmaßten prompt eine „Gehhilfe“. Dabei war es nur eine Sessellehne, wie das Magazin mit dem Originalfoto belegte.

Hillary nannte als Highlights ihres Privatlebens nach dem Abgang vom State Departement: Ausschlafen und Serien-Schauen, wie etwa den Polit-Thriller House of Cards (Kevin Spacey). Wie lange das Ausspannen wohl noch dauert.