Fünf Jahre lang wurde der Sergeant von den Taliban in Afghanistan als Geisel gehalten, nach einem umstrittenen Gefangenenaustausch gegen fünf Top-Taliban kam er frei. Freitag landete Bergdahl in Texas, wo sein „Reintegrations-Prozess“ nach dem schweren Trauma fortgesetzt werden soll. Er sei in einem „stabilen Zustand“, teilten Militärärzte mit, Ärzte und Psychologen würden ihn weiter betreuen.

Währenddessen wurden neue Horrordetails aus Bergdahls Gefangenschaft bekannt: Er verbrachte zwei Jahre in völliger Isolation, sah in diesem Zeitraum nie ein menschliches Gesicht. Er kommunizierte mit seinen Peinigern durch ein Loch einer 1,8 mal 1,8 Meter großen Metalbox. Er konnte darin stehen und sich strecken. Bei kurzen Ausgängen wurde ihm eine Kapuze über den Kopf gezogen.