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Er ist bereits einer der beliebtesten Hollywood-Stars. Geht er jetzt in die Politik? George Clooney (53) soll sich laut Reports in der britischen Zeitung „Mirror“ nach der geplanten Hochzeit zur Libanon-stämmigen, britischen Anwältin Amal Alamuddin ernsthaft für eine Polit-Karriere interessieren: Der Filmstar schiele dabei auf den Posten des Kalifornien-Gouverneurs – wie einst Arnold Schwarzenegger, der 2003 vom „Terminator“ zum „Governator“ wurde.

Beim Wahlkampf in 2018 hätte Clooney beste Chancen, glauben Demokraten-Strategen, die ihn bedrängen. Die Partei hofft dabei auf Star-Power. Clooney zeigte stets reges politisches Interesse, rüttelte die Welt auf über den Völkermord in Darfur (wo er hinreiste), sammelte mit Hollywood-Kollegen Brad Pitt, Matt Damon und anderen Geld zur Prävention von Massenmorden rund um die Welt. Clooney hat beste Verbindungen in die Politik, ist befreundet mit US-Präsidenten Barack Obama. Auch im Film spielte der sympathische Oscar-Preisträger immer wieder Politiker.

Mit Amal an seiner Seite, eine ebenfalls politisch sehr engagierte Starjuristin, die einst „Wikileaks“-Gründer Julian Assange verteidigte, seien die Chancen einer Polit-Karriere für Clooney deutlich gestiegen, so Beobachter. In Kalifornien bietet sich 2018 die erste gute Gelegenheit zum Einzug ins Gouverneursbüro in Sacramento. Bei den kommenden Wahlen im November gilt der populäre Gouverneur Jerry Brown (D) praktisch als unschlagbar. 2018 jedoch darf er nicht mehr antreten.

Sollte ihm dann tatsächlich George Clooney nachfolgen, wäre der Posten für den Schauspieler sogar ein Sprungbrett fürs Oval Office. Zur Erinnerung:  Ronald Reagan war zuerst Schauspieler, dann Kalifornien-Gouverneur, zuletzt Präsident. Britische Medien freuen sich sogar schon auf Amal als erste mögliche britische First Lady Amerikas aller Zeiten…

Clooney selbst gab sich offiziell bisher skeptisch: „Ich habe mit viel zu vielen Frauen geschlafen, um Politiker werden zu können“, scherzte er einmal.

Photo by csztova