# Dritte US-Hinrichtung binnen 24 Stunden vollstreckt: Mörder John Rufhell Henry starb in Florida! Bei der letzten der drei in drei verschiedenen Staaten angesetzten Exekution in weniger als einem Tag starb in einer Todeskammer im „Florida State Prison“ in Radford Mittwochabend John Rufhell Henry (†63), der 1985 seine Frau und seinen fünfjährigen Sohn tötete. Die Hinrichtung war besonders umstritten, da bei dem Delinquenten ein IQ von nur 78 gemessen wurde. Wenige Stunden vor der Giftinjektion für Henry starben in Georgia und Missouri zwei weitere verurteilte Mörder. Die drei Hinrichtungen kommen nach einer 49 Tage langen Pause nach der Horror-Hinrichtung von Clayton Lockett in Oklahoma.

# Letzte Schlacht von Amanda Knox vor Italien-Justiz: Laut US-Berichten hat der Anwalt der amerikanischen Studentin beim Kassationsgericht in Rom die Berufung gegen die neuerliche Verurteilung wegen des Mordes an der britischen Austauschstudentin Meredeth Kercher in 2007 eingebracht. Ein Berufungsgericht in Florenz hatte zuletzt den Schuldspruch der ersten Instanz bestätigt, die Haftstrafe für Knox und ihren Ex-Freund Raffaele Sollecito sogar ausgeweitet. Knox blieb dem neuen Verfahren fern. Das italienische Höchstgericht soll nun die 337 Seiten lange Urteilsbegründung sowie den Einspruch von Knox prüfen – und ein endgültiges Urteil fällen. Bleibt es beim Schuldspruch dürfte ein Auslieferungsantrag folgen.

# Mummy-Bloggerin, die Kind mit Salzlösung tötete, jetzt verhaftet: Layce Spears (26) wurde berühmt im Internet, als sie das Leiden ihres Sohnes Garnett (5) in ihrem Blog rührend beschrieb. Sie verdiente auch gut an Werbeeinnahmen und Spenden. Der Junge verstarb im Jänner in einem Spital im Westchester County (US-Staat New York). Bei der Obduktion wurden hohe Sodiumwerte bemerkt, bald geriet die Mutter selbst in Verdacht. Sie hatte ihren Sohn zweimal toxische Dosen an Salz zugeführt, einmal mit einem Schlauch direkt in die Magen. (nypost)

# US-Streitkräfte bergen 17 Opfer eines Flugzeugabsturzes vor 62 Jahren auf Alaska-Gletscher! Eine “Douglas C-142 Globemaster”-Militärmaschine war 1952 bei einem Flug zur „Elmendorf Air Force Base” in Alaska abgestürzt, 52 Menschen starben. Die Luftwaffe brach die Suche nach dem Wrack damals ab wegen dem hereinbrechenden Winter, erst 2012 war das Wrack zufällig auf dem Colony-Gletscher von einem Helikopter der Küstenwache entdeckt worden. Jetzt wurde die Leichen von 17 Soldaten geborgen und identifiziert, so das Pentagon.

# „Radkasten-Junge“ erzählt über Flug nach Hawaii: Yahye Abdi (15) aus Santa Clara (US-Staat Kalifornien) kletterte am Flughafen von San Jose vor zwei Monaten in den Radkasten einer “Hawaiian Airlines”-Boeing. Wie er jetzt in seinem ersten Interview mit dem Sender CBS seine Motive bekanntgab, wollte er vor allem seiner Stiefmutter entkommen und zu seiner Mutter reisen, die in einem Flüchtlingslager in Äthiopien lebt. Der Teenager hatte keine Ahnung, dass der Jumbojet nach Hawaii flog, er kletterte einfach in die erste Maschine, die er sah. Er musste sich beim Start die Ohren zuhalten, sah die Wolkendecke, als der Jet die Flughöhe von über 10.000 Metern erreichte. Dass er die Kälte und den Sauerstoffmangel überklebte. ist ein Wunder. Abdi will jetzt die High School abschließen und dann zur Armee.

# Milliarden-Showdown zwischen Argentinien und US-Hedgefonds: Südamerika-Staat sucht Aufschub! Argentinien sucht verzweifelt nach einem Ausweg, nachdem ein Gericht in New York den Staat zu einer Zahlung von 1,5 Milliarden Dollar im Streit um Schuldenschnitte bei Staatsanleihen wegen Argentiniens früherer Finanzprobleme verdonnerte. Der vom New Yorker Milliardär Paul Singer geführte Hedgefonds „NML Capital Ltd.“ und die Firma „Aurelius Capital“ hatten die Zahlung vor Gericht erwirkt. Argentinien hat nun bis zum 30. Juni Zeit, 900 Millionen Dollar als Anzahlung zu überweisen. Bei einer Weigerung droht ein Ausschluss vom US-Finanzsystem und der Wertverlust von Anleihen im Gesamtverlust von 24 Milliarden Dollar – und sogar eine Staatspleite. Präsidentin Cristina Fernandez will verhandeln.

# Jennifer Lopez und Marc Anthony haben Anti-Paparazzi-Passus in ihrem Scheidungsvertrag! Seit Montag ist die Scheidung zwei Jahre nach der Trennung der beiden Sänger offiziell, jetzt werden erste Details des Vertragswerkes bekannt: Laut einem detaillierten Passus dürfen beiden die Zwillingskinder Emme und Max (6) nicht den Kamera-Linsen der Paparazzi-Horden aussetzen, berichtete TMZ. JLo erhielt das primäre Sorgerecht, er darf die Twins sieben Tage im Monat sehen. Niemand der beiden muss Unterhalt zahlen, was keine Überraschung ist, da beide reich sind.