Hillary Clinton hatte sich zuletzt mit Aussagen heftig in die Nesseln gesetzt, dass sie und Gatte Bill nach dem Auszug aus dem White House „völlig pleite“ gewesen sein sollen. Die Aussage der heutigen Multimillionärin galt als reichlich abgehoben. Es brockte ihr dazu neue Medienrecherchen über den wahren Reichtum der Clintons ein.

Und der wuchs beachtlich: Bill Clinton etwa verdiente laut „Washington Post“ seit 2001 allein mit 542 bezahlten Reden 104,9 Millionen Dollar, 19,6 Millionen kamen alleine von der Finanzindustrie. Die Investmentbank „Goldman Sachs“ heuerte „Big Bill“ etwa acht mal um 1,35 Millionen Dollar.

Hillary, die selbst Millionen Dollar mit Vorträgen derzeit einstreift, sah sich im Jahr 2001 als „pleite“ an, obwohl die Familie im White House 400.000 Dollar verdiente und der Ex-Präsident einen Vorschuss auf sein Buch in der Höhe von acht Millionen Dollar einstreifte.

Für Aufsehen sorgte auch Tochter Chelsea, die bei NBC als „Sonderkorrespondentin“ 600.000 Dollar pro Jahr kassierte – obwohl sie kaum Beiträge lieferte. „Geld hat für mich keine Bedeutung“, erzählte sie dann auch noch einer britischen Zeitung.

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