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Der Wirbelsturm wird laut Meteorologen stärker als bisher erwartet, die schmalen Barriere-Inseln vor der Küste von South Carolina und North Carolina bereiteten sich auf einen „Streifschuss“ von Arthur mit Winden von 177 Stundenkilometern vor. Damit würde Arthur Hurrikan-Stärke 2 erreichen.

North Carolinas Gouverneur Pat McCrory erließ Evakuierungs-Befehle für die „Hatteras Islands“, zehntausende Einwohner und Urlauber waren auf der Flucht.

Donnerstag um 11 Uhr Ortszeit rotierte das Auge des auf Satellitenaufnahmen gigantisch aussenden Wirbelsturmes 160 Kilometer östlich von Charleston (South Carolina). Laut Tourismus-Experten verkürzt Hurrikan Arthur das lange „4th of July“-Wochenende für 250.000 Urlauber. Erst am Samstag wird hier besseres Wetter erwartet.

Der Sturm zieht im sicheren Abstand an den Metropolen Washington, Philadelphia und New York vorbei. Boston erwartete jedoch am US-Nationalfeiertag am Freitag heftigen Regen und verlegte das Feuerwerk auf Donnerstag vor.

McCrory warnte in North Carolina Einwohner wie Urlauber vor einem „besonders gefährlichen Sturm“. Gut in Erinnerung ist Hurrikan Irene, der rund um Cape Hatteras schwerste Schäden anrichtete und die einzige Verbindungsstraße auf der Inselkette wegspülte.

Entlang der US-Ostküste, wo Millionen die Strände stürmen werden, wurden vor gefährlichen „Rip Currents“ gewarnt, die Schwimmer ins Meer hinausziehen können.

Die Metropole New York wurde unterdessen Donnerstagabend von einem schweren Unwetter heimgesucht: Amateurfotografen hielten spektakuläre Blitzeinschläge fest, in Brooklyn kam es zu Überschwemmungen, von der Brooklyn Bridge stürzte ein Teil der Fassade zu Boden, fünf Menschen wurden verletzt.