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Der mögliche Abschuss einer Boeing 777 der Fluglinie „Malaysian Airlines“ lässt die Welt im Schock erstarren: 295 Menschen waren an Bord, als die Verkehrsmaschine bei Flug MH17 am Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur (Malaysia) in der Ost-Ukraine abstürzte.

Augenzeugen posteten Videos aufsteigender Rauchsäulen und erste Wrackteile am Boden auf Twitter. Der ukrainische Innenminister behauptete, die Maschine sei abgeschossen worden.

Sollte tatsächlich Russland oder pro-russische Rebellen für den Abschuss verantwortlich sein, richten sich die Augen der Welt nun auf das White House. US-Militärs bestätigten mehrere Stunden nach dem Crash, dass die Verkehrsmaschine abgeschossen wurde. US-Geheimdienste erläuterten, dass die Maschine als Ziel erfasst wurde. Die Experten arbeiten derzeit laut CNN daran, die Flugbahn der Rakete zurückzuverfolgen.

US-Präsident Barack Obama würde „am Laufenden gehalten werden“, so sein Presse-Team. Sein Stab sei in ständigem Kontakt mit Offiziellen in der Ukraine, hieß es. Obama nahm bei einem vorher geplanten Auftritt in Wilmington (US-Staat Delaware), wo er um mehr Gelder für Infrastruktur-Projekte warb, nur kurz zu der „Tragödie“, wie er sagte, Stellung. Die USA bemühten sich gerade, herauszufinden, wie viele Amerikaner an Bord waren, sagte Obama gewohnt übervorsichtig.

Laut Reports hätte Russlands Präsident Wladimir Putin selbst Obama über den Absturz während eines Telefonates über die Verhängung neuen Sanktionen gegen Moskau informiert.