Neue Enthüllungsstorys über den US-Geheimdienst „National Security Agency“ (NSA) durch die Aufdeckerwebsite „The Intercept“ deuten darauf hin, dass nach dem Absprung von Edward Snowden nun ein zweiter Informant brisante Unterlagen an Reporter weitergibt. Ein Bericht auf der vom investigativen Journalisten Glenn Greenwald – der auch den Snowden-Skandal ins Rollen brachte – gegründeten Website deckt die Ausweitung einer Datenbank mit Namen mutmaßlicher Terroristen durch die Obama-Regierung auf.

Greenwalds Website zitiert aus Dokumenten vom August 2013, als Snowden bereits in Moskau Asyl erhielt. Greenwald ließ gegenüber CNN durchblicken, dass es einen neuen Leaker gäbe. Bei der NSA laufe gerade eine intensive Suche nach dem neuen Informanten, so Reports. Die „Feds“ schlossen ebenfalls bereits, dass ein neuer Insider geheime und brisante Informationen weitergibt.

Um die Veröffentlichung des „Scoop“ – wonach die NSA eine Liste mit Namen führe, von denen 40 % nichts mit Terror zu tun hätten – brach ein regelrechter „Reporterkrieg“ aus, berichtet die Huffington Post: Die NSA hatte offenbar Wind von der Intercept-Enthüllung bekommen und spielte die Story selbst der als freundlicher eingeschätzten Agentur AP zu. AP publizierte zuerst, Minuten später folgte The Intercept mit einem detaillierten Report….

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